DHL kündigt Mitarbeiter: Job-Verlust nach geschmackloser Facebook-Hetze

Ein DHL-Mitarbeiter hat auf Facebook öffentlich gegen einen toten Fan des 1. FC Magdeburg gehetzt. Doch sein Post blieb nicht ohne Konsequenzen. DHL trennte sich kurzerhand von dem besagten Mitarbeiter - mit DIESER Begründung.

Ein Facebook-Kommentar führte zur Kündigung. Bild: dpa

Während man die Zeilen liest, kann man nur verständnislos mit dem Kopf schütteln. "Hoffentlich hatte Hannes schmerzen bevor er verreckt ist und allen FCM fotzen wünsche ich nach diesem unverdienten Sieg das selbe Schicksal TUHDFCM." Mit Hannes ist ein Fan des magdeburg/1/">1. FC Magdeburg gemeint, der Anfang Oktober nach einer Auseinandersetzung mit Fans des Halleschen FC aus einem fahrenden Zug gestürzt war und an den Folgen des Sturzes gestorben ist.

Job-Verlust nach Facebook-Hetze gegen Toten

Laut einem Bericht von "tag24.de" wurde der Hass-Post in einer Fan-Gruppe des 1. FC Magdeburg veröffentlicht. Doch zahlreiche Nutzer zeigten sich schockiert ob dieser Zeilen und meldeten den Kommentar. Es wurde eine wahre Lawine ausgelöst, was zur Folge hatte, dass sogar der Arbeitgeber des Hallensers, DHL Hub Leipzig GmbH, davon erfuhr - und sofort reagierte.

DHL beugt sich öffentlichem Druck und entlässt Facebook-Hetzer

Dieses Statement wurde von der ver.di Betriebsgruppe ebenfalls auf Facebook veröffentlicht. Darin wird bekanntgegeben, dass der betreffende Mitarbeiter aus dem Unternehmen entlassen wurde. "Dieses Verhalten ist aus Sicht der ver.di Betriebsgruppe weder tolerierbar noch entschuldbar. Es entspricht nicht unserem Grundverständnis im Umgang miteinander."

Der Facebook-Hetzer hat sich inzwischen öffentlich entschuldigt, so die "Mitteldeutsche Zeitung". Nach einem neuen Arbeitgeber wird er sich dennoch umsehen müssen.

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fka/loc/news.de

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