19.02.2016, 09.00 Uhr

Weniger Stress, mehr Zeit!: Downshifting: Sechs Tipps, wie Sie im Job kürzer treten

Weniger ist das neue Mehr. Um mehr Zeit für sich und die Familie zu haben, würden viele Arbeitnehmer gern kürzer treten. Dafür nehmen sie auch ein geringeres Gehalt in Kauf. Wie Downshifting gelingen kann, lesen Sie hier.

Zeit für Mehr: Immer mehr Deutsche können sich vorstellen, weniger zu arbeiten. Bild: Fotolia/Pathdoc

Der Trend zum Downshifting ist seit Jahren ungebrochen. Immer mehr Menschen setzen es sich zum Ziel, in Zeiten größerer Belastung im Beruf einen Gang zurück zu schalten und den Stresspegel zu senken.

Etwa 72 Prozent der Deutschen könnten sich so einer Umfrage zufolge vorstellen, im Job kürzer zu treten, wie das Wochenmagazin "Spiegel" berichtet. Der hierfür verwendete Begriff des "Downshifting" war Titel eines in den 1990er Jahren erschienenen Buches von Charles B. Handy, in dem es um einen einfachen Tausch geht: Weniger Geld verdienen für mehr Zeit im Leben.

Einen Schritt zurück: Downshifting hat viele Gründe

Oft sind Downshifter Menschen, die viel Zeit und Energie in ihre Karriere gesteckt haben, schnell in Führungspositionen aufgestiegen sind und 50 Stunden in der Woche arbeiten oder gar mehr, wie das Frauenmagazin "Brigitte" erklärt. Aber immer nur höher, schneller, weiter macht viele dauerhaft nicht glücklich.

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Männer wie Frauen stellen sich ab einem bestimmten Alter die Frage nach Kindern und einer eigenen Familie. Schnell keimt die Frage auf: "War das jetzt schon alles?" Aber gemäß der Tageszeitung "Süddeutsche" sind noch viele andere Aspekte entscheidend.

Das sind die sechs wichtigsten Gründe, um einen Gang runter zu schalten:

  • Arbeiten, um sich mehr leisten zu können, genügt nicht
  • wenn der bereits erarbeitete Wohlstand nicht mehr erfüllend ist
  • mehr (Entscheidungs-)Freiheit
  • gesundheitliche Probleme, zum Beispiel Krankheiten, Burnout, Herzinfarkt
  • äußere Anlässe wie Scheidung oder Geburt des eigenen Kindes
  • mehr Zeit für Familie, Partner, Freunde, Reisen uvm.

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