Von news.de-Volontärin Conny Rädel - 19.09.2015, 08.00 Uhr

Luxusproblem der Generation Y?: Suche nach einem erfüllenden Job: So ticken Ypsiloner wirklich

"Erfüllt dieser Job mich?": Das ist ein Luxusproblem, mit dem sich die Generation Y herumschlägt. Doch stimmt diese verbreitete Behauptung eigentlich? Und was bedeutet das eigentlich, Generation Y?

Immer wieder heißt es, dass die Generation Y dem Luxusproblem fröne, bei der Jobsuche auch auf Suche nach Selbsterfüllung zu sein. Doch stimmt das überhaupt? Bild: Robert Kneschke/Fotolia

Die Generation Y - Die Ypsiloner als technikaffine, gut ausgebildete Arbeitskräfte auf Sinnsuche

Im Allgemeinen werden die Geburtenjahrgänge von etwa 1980 bis 2000 als Generation Y oder Gen Y bezeichnet. Die Generation wird mit vielen verschiedenen Eigenschaften belegt: Gut ausgebildet und technikaffin soll sie sein. Außerdem wolle diese Generation im Job Erfüllung finden und konzentriere sich eher auf die Sinnsuche im Leben als auf Status und Prestige. Besonders oft wird die Generation Y als flexibel und taktierend beschrieben, als eine Generation, die nach den Unsicherheiten Anfang des Jahrtausends (Wirtschaftskrise, Terrorismus, massive Jugendarbeitslosigkeit) gelernt hat, das Beste aus einer Situation zu machen und sich möglichst viele Optionen offen zu halten. Daher der Name "Y" für das englische "Why?", das "Warum?" bedeutet. Dieser fragenden Grundhaltung soll der Name Ausdruck geben.

Sinnsuche im Job - ein Luxusproblem der Generation Y?

So fragen sich die Egotaktiker der Generation Y auch, welchen Job sie ergreifen wollen. Mit einer guten 42 Prozent checken Arbeits-Mails in ihrer Freizeit.

Tatsächlich zeigt der DGB-Index für junge Beschäftigte, dass sich diese Generation sehr nach einem sicheren Job sehnt, mit dem sie ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften kann. Dabei ist die Sorge um den Job sogar so groß, dass sich jeder Dritte selbst krank noch zur Arbeit schleppt, jeder Fünfte macht sich ständig Sorgen um seine berufliche Zukunft.

Ist das ein Luxusproblem oder ein existenzielles?

Besteht das eigentliche Luxusproblem der Generation Y also nicht viel eher darin, dass sie sich eine Sicherheit zurücksehnen, wie sie vor der Wirtschaftskrise in vielen Unternehmen gang und gäbe war? Wonach sollen sie sonst streben? Danach, dass die Kinder es mal besser haben als man selber? Das können sie wohl nicht mehr erreichen und schließlich braucht jeder Mensch Ziele.

Im Text wurden viele kontroverse Fragen angeschnitten. Wie ist Ihre Meinung dazu? Und gehören Sie selbst der Generation Y an?

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zurück Weiter Wolkenkratzer mit Glasfront bieten die ideale Kulisse für diesen Besprechungstisch. (Foto) Foto: Walter Knoll Kamera

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räc/zij/news.de

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