Börsennews US-Haushalt und Griechenland halten Börse in Atem

Es könnte eine harte Woche für die weltweiten Finanzmärkte werden: Nach wie vor bewegt sich die Börse im Spannungsfeld von Fiskalklippe und Griechenland-Hilfe. Zwar deutet sich in den USA eine Einigung an, aber Kursschwankungen drohen. Europa bangt vor einer Hängepartie um die Griechenland-Rettung.

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In der vergangenen Woche freuten sich die Anleger an der Wall Street über beachtliche Kursgewinne an der Börse. Alle wichtigen US-Indizes legten zu. Sowohl der Dow Jones als auch der Index der Technologiewerte Nasdaq gingen am «Black Friday» mit einem Plus von 1,4 Prozent aus dem Handel. An diesem Tag wurde traditionell der Startschuss für den Beginn des Weihnachtsgeschäfts in den USA gegeben. Im Blickpunkt standen Einzelhändler wie Marktführer Wal-Mart und andere konsumnahe Branchen.

Gestützt von Kursverlusten des Yen erreichte der japanische Nikkei-Index in der letzten Woche zwischenzeitlich den höchsten Stand seit einem halben Jahr. Viele Anleger rechnen in Tokio mit einem baldigen Regierungswechsel im Rahmen der Parlamentswahl im Dezember. Von diesem versprechen sie sich massive geldpolitische Lockerungen, die der Exportwirtschaft des Landes zugutekommen werden.

Ob die positive Grundstimmung von Dauer sein wird, hängt allerdings von den Verhandlungen im festgefahrenen US-Haushaltsstreit ab. Mit Argusaugen werden Anleger den erneuten Anlauf Präsident Obamas verfolgen, die gefürchtete Fiskalklippe doch noch zu umschiffen. Ohne eine konstruktive Lösung drohen der weltgrößten Volkswirtschaft zum Jahresbeginn automatische Ausgabenkürzungen und deutliche Steuererhöhungen. Beide Effekte könnten in den Vereinigten Staaten eine Rezession hervorrufen.

Bangen um Griechenland-Hilfe belastet DAX

Abseits der Debatte um den US-Haushaltsstreit geht der Blick nach Griechenland. Die Hängepartie um die Freigabe der nächsten Hilfstranche für den Mittelmeeranrainer hat dem Dax zu Wochenbeginn ein leichtes Minus beschert. Der deutsche Leitindex büßte 0,3 Prozent auf 7286 Zähler ein. In der Vorwoche verzeichnete das Marktbarometer noch einen kontinuierlichen Anstieg um gut fünf Prozent auf 7309 Punkte.

zij/news.de

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