Geldanlage Schlauer Anlage-Mix bringt mehr Rendite

Geldleihe
Wofür verwenden Deutsche Kredite?

Deutsche Verbraucher sind in Sparangelegenheiten derzeit wie gelähmt: Aus Angst vor Inflation halten viele Anleger lieber an Sparbüchern mit niedrigen Zinsen fest, anstatt auf renditestarke Anlageformen zu setzen.

Wieviel ist mein Geld in Zukunft noch wert? Viele Sparer beschäftigen sich gerade in Krisenzeiten mit dieser Frage und trauen sich nicht, ihr sauer Erspartes möglichst gewinnbringend anzulegen. Deshalb gehen vorsichtige Sparer lieber auf Nummer sicher und behalten schlecht verzinste Sparbücher bei, anstatt sich nach renditestarken Alternativen umzusehen. Dabei ist nicht mal eine große Portion Mut nötig, um Kaufkraftverluste mit der richtigen Geldanlage auszugleichen.

Schulden tilgen statt Sparkonto

Eine Möglichkeit, die Ersparnisse gut durch Krisenzeiten zu bringen, ist das Tilgen vorhandener Schulden. Was auf den ersten Blick merkwürdig klingt, wird von Verbraucherschützern derzeit als bestmögliche Geldanlage gesehen. Niedrige Guthabenzinsen von 0,6 Prozent im Durchschnitt lassen Spareinlagen derzeit unattraktiv werden - umso besser sind Verbraucher dran, die laufende Kredite und Darlehen tilgen, bevor die Schulden größere Löcher in die Haushaltskasse reißen können. Viele Kredite erlauben auch, Sondertilgungen vorzunehmen, was Verbraucher unbedingt nutzen sollten.

Mit flexiblen Tagesgeldangeboten punkten

Für vorsichtige Sparer lohnt sich auch der Blick auf Tages- und Festgeldkonten, sind die Geldeinlagen doch bei EU-Banken bis mindestens 100.000 Euro pro Anleger geschützt. Zwar sind die Zinsen bei dieser Geldanlage längst nicht mehr traumhaft, doch mit ein wenig Flexibilität können Sparer mehr Rendite rausholen. Verbraucherschützer raten zum sogenannten «Festgeldhopping»: Verbraucher sollten aktuelle Konditionen für Fest- und Tagesgeldkonten kontinuierlich im Auge behalten und ihre Ersparnisse bei den besten Anbietern unterbringen. Möglich ist das mit vergleichsweise wenig Aufwand auf Onlineportalen wie geld.de. Für diese Methode müssen Sparer zwar am Ball bleiben, können dem Kaufkraftverlust jedoch in gewissem Maße entgegensteuern.

Anlagerisiken lassen sich zudem minimieren, wenn das Ersparte in verschiedenen Varianten angelegt wird. Durch diese Streuung werden Anleger unabhängiger von schwankenden Marktverhältnissen. Da der Goldpreis seit zwei Jahren auf hohem Niveau verharrt, lohnt es sich, das Edelmetall mit ins Anlageportfolio aufzunehmen. Komplett auf Gold setzen sollten Anleger jedoch nicht - der Wert des Edelmetalls ist zu anfällig für Schwankungen und zu spekulativ. Sobald der Eurokurs in den Keller geht, zieht auch der Goldpreis nach, für andere Edelmetalle wie Silber gilt das noch stärker.

Das Portfolio mit Aktien aufstocken

Eine Erfolg versprechende Anlageform kann auch der Kauf von Aktien sein - vor allem für Anleger, die bereit sind, ein kleines Risiko einzugehen. Jedoch gilt auch hier: Breit gestreute Investments sind empfehlenswerter als der Kauf von Einzelaktien. Um einen Totalverlust an der Börse zu vermeiden, sollten Anleger zudem nie ihre gesamten Ersparnisse in Aktien investieren. Ein guter Einstieg ist beispielsweise die Investition in Indexfonds, die auch ETFs (Exchange Traded Funds) genannt werden - diese bilden für gewöhnlich einen Aktienindex wie den DAX oder Euro Stoxx 50 nach.

«Betongold» lohnt sich in Ballungsgebieten

Wer etwas mehr Geld auf der hohen Kante hat, sollte auch den Kauf von Immobilien als Geldanlage ins Auge fassen. Allerdings ist eine solche Investition nur rentabel, wenn Sie die Finanzierung durchweg stemmen können und ein Objekt in guter Lage ausfindig machen - in Ballungsgebieten wird das inzwischen zur Glückssache. Zwar bewegen sich die Zinsen für Immobilien- und Baukredite noch auf einem niedrigen Niveau, Experten prophezeien jedoch einen baldigen Anstieg. Nicht zuletzt sollten Anleger bedenken, dass eine Geldanlage in «Betongold» stets ein Risiko birgt, ganz gleich wie der europäische Finanzmarkt aktuell dasteht.

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loc/sca/news.de/dapd

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Sven Forbis
  • Kommentar 1
  • 27.11.2012 16:40

Ich vertraue überhaupt keiner Geldanlage, weil der Geldschein nur den Schein des Geldes hat. Egal, in was man auch investiert, oder anlegt, Verluste sind und bleiben unabwendbar...

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