Strompreisvergleich Hier wartet günstiger Strom auf Sie

Bis zum Jahr 2020 werden Stromkunden tiefer in die Tasche greifen müssen: Stromanbieter prophezeien, dass die Kosten für Strom in den kommenden Jahren um bis zu 30 Prozent steigen. Höchste Zeit also, um mit dem Stromsparen anzufangen und sich einen günstigen Tarif zu sichern.

Die Stromkonzerne machen die Energiewende dafür verantwortlich, dass sich die Preisspirale für Strom weiter nach oben dreht. Anbieter wie RWE oder Vattenfall geben zu bedenken, dass sich die Investitionen für die Energiewende in den kommenden zehn Jahren auf rund 150 Milliarden Euro belaufen werden - und das bekommen Verbraucher bald bei jeder Stromrechnung zu spüren.

Weg vom Grundversorger

Wer immer noch Energie vom Grundversorger bezieht und sich bisher nicht mit dem Gedanken trug, den Stromanbieter zu wechseln, verschenkt bares Geld. Dabei ist ein Anbieterwechsel einfach und kostenlos - der aufwändigste Teil ist die Suche nach dem günstigsten Stromanbieter. Dafür gibt es eine Vielzahl von Stromrechnern, die Sie online nutzen können.

Alles, was Sie für einen Preisvergleich von Stromanbietern benötigen, ist Ihr bisheriger Stromverbrauch eines Kalenderjahres, den Sie in Ihrer letzten Jahresabrechnung finden. Sie können auch Richtwerte für verschiedene Haushaltsgrößen angeben: Ein Single-Haushalt verbraucht rund 2000 Kilowattstunden jährlich, bei zwei Personen muss mit 3500 Kilowattstunden kalkuliert werden, während eine vierköpfige Familie auf ungefähr 5000 Kilowattstunden im Jahr kommt.

Des Weiteren ist Ihr Wohnort ausschlaggebend - bundesweit sind spezielle Tarife nicht für alle Gebiete verfügbar. Einige Stromrechner bieten die zusätzliche Option, Tarife mit Vorauskasse oder Kaution anzuzeigen oder lassen Ihnen die Wahl zwischen Ökostrom und Energie aus fossilen Quellen.

Der Strom der Zukunft: Wo es bei der Energiewende hapert

Kündigungsfristen für den Wechsel zum günstigen Stromanbieter

Sie bekommen Ihren Strom noch vom Grundversorger? Dann können Sie innerhalb von vier Wochen zum Ende des folgenden Kalendermonats kündigen und zu einem Stromanbieter Ihrer Wahl wechseln. Wer bereits bei einem anderen Stromanbieter einen Vertrag abgeschlossen hat, sollte einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werfen, die Kündigungsfristen sind dort vermerkt. Egal ob sie aus der Grundversorgung oder von einem anderen Anbieter aus wechseln: Wer sich für einen neuen Stromanbieter entscheidet, kann das kostenlos tun - Wechselgebühren dürfen nicht anfallen.

Die angebotenen Tarife sind vielfältig - so gibt es Unterschiede zwischen Tag- und Nachtstrom ebenso wie Angebote mit Festpreisgarantie und Tarife mit unterschiedlichen Laufzeiten. Ob Sie sich für 12 oder 24 Monate an den neuen Versorger binden, bleibt Ihnen überlassen - wer jedoch flexibel sein möchte und bei schwankenden Energiepreisen möglichst schnell wieder wechseln will, sollte möglichst kurze Vertragslaufzeiten und kurze Kündigungsfristen wählen.

Beliebte Falle bei Strompreisvergleichen sind Steuern und Abgaben - wenn Sie sich diese bereits beim Online-Vergleich anzeigen lassen, sind Sie vor bösen Überraschungen bei der nächsten Stromrechnung gefeit.

Vorsicht vor Paketpreisen und Vorkasse

Einige Anbieter locken Verbraucher mit Stromtarifen, die Paketpreise bieten oder auf Vorauskasse basieren. Davon sollten Sie die Finger lassen - geht der Anbieter im schlimmsten Fall pleite, sehen Sie Ihr bereits gezahltes Geld garantiert nicht wieder. Paketangebote sind ebenfalls eine heikle Sache: Verbrauchen Sie weniger Strom als im Paket vorgesehen, zahlen Sie unnötig drauf. Übersteigt Ihr Verbrauch den gebuchten Wert, kommen Sie die Mehrkosten oft überdurchschnittlich teuer zu stehen.

Den lästigen Papierkram bei einem Stromanbieterwechsel übernimmt der neue Anbieter, der den Kunden beim alten Versorger abmeldet. Dazu müssen Sie dem neuen Versorger lediglich eine Vollmacht zur Vertragskündigung erteilen.

Um die lückenlose Stromversorgung brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, denn selbst wenn der Versorger in Insolvenz geht, ist der Grundversorger verpflichtet, Sie weiterhin mit Energie zu beliefern.

Ökostrom als preiswerte Alternative

Eine gute Nachricht für Verbraucher, die sich bereits jetzt für Strom aus nachhaltigen Energiequellen entscheiden möchten: Ökostrom ist längst kein Luxusprodukt mehr und kann preislich mit anderen Stromtarifen mithalten.

Gute Ökostromangebote, die mit mindestens einem Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden, sind gerade mal zwei Prozent teurer als Wettbewerber, die ihren Strom aus fossilen Quellen beziehen. Wer bisher Strom vom Grundversorger bezogen hat, kann mit Ökostrom sogar richtig Geld sparen: Verglichen mit den Standardanbietern bieten günstige Ökostromtarife einen Preisvorteil von bis zu 17 Prozent.

ham/news.de

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