Autoversicherung Bester Service zum günstigsten Preis

Der 30. November ist alljährlich der Stichtag, an dem Kfz-Versicherungen auslaufen. Wie Sie beim Wechsel der Versicherung sparen können und was es zu beachten gibt, hat news.de zusammengefasst.

Marderschäden: Randale im Motorraum

Eine schnelle Abwicklung im Schadensfall und ein günstiger Beitragssatz - diese Punkte sind den Deutschen bei einer Autoversicherung am wichtigsten. Wie viel jeder Verbraucher für die Versicherung seines Autos bezahlen muss, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab: Die Schadensfreiheitsklasse ergibt sich aus dem Fahrzeugtyp und seiner statistischen Unfallhäufigkeit sowie dem Zulassungsort des Autos. Letzterer spiegelt sich in den Regionalklassen wider.

Der Wohnort entscheidet über die Beiträge

Wer in Gebieten mit hoch eingestufter Regionalklasse wohnt - laut der neuesten Statistik sind das beispielsweise Birkenfeld/Nahe in Rheinland-Pfalz (RK 8), Dilligen/Donau (RK 10) und Moosburg in Bayern (RK 9) - bezahlt für seine Kfz-Haftpflichtversicherung mehr als Verbraucher, die ihr Fahrzeug in Stralsund (RK 3), Helmstedt in Niedersachsen (RK 2) oder Daun in Rheinland-Pfalz (RK 2) angemeldet haben. Am teuersten ist die Kfz-Haftpflichtversicherung in Großstädten: München, Hamburg, Berlin und Wiesbaden liegen alle in der Regionalklasse 12.

Nicht nur das Auto, sondern auch der Halter trägt dazu bei, wie hoch Versicherungsbeiträge ausfallen. Das Jahr der Führerscheinausstellung ist ebenso ausschlaggebend wie das Alter und der Beruf des Versicherungsnehmers - einige Versicherungen haben beispielsweise Sondertarife für Akademiker und Beamte im Angebot. Ob das Auto für gewöhnlich in einer abgeschlossenen Garage oder einem öffentlichen Parkplatz steht, wie hoch die jährliche Fahrleistung ist und ob neben dem Halter auch andere Personen das Auto nutzen, ist ebenso von Belang.

Sparpotenzial bei Kfz-Versicherungen nutzen

Gerade bei Kfz-Versicherungen ist ein einschlägiger Vergleich mehrerer Tarife unerlässlich, bevor die Entscheidung für einen Versicherungsanbieter fällt. Die Versicherungsbeiträge geben jedoch nicht eindeutig Aufschluss darüber, wie gut eine Autoversicherung ist. Je unerfahrener ein Kfz-Halter ist, umso preisintensiver sind die verfügbaren Autoversicherungen - denn gerade frischgebackene Führerscheininhaber verursachen laut Statistik die meisten Unfälle. Sparen können Fahranfänger zum Beispiel, indem sie ihr Auto als Zweitwagen bei den Eltern mitversichern lassen.

Anderen Versicherungskunden winken Preisersparnisse, die sich je nach Versicherung auf bis zu 900 Euro jährlich belaufen können. Im Vergleich schneiden Direktversicherungen meist als günstigste Optionen ab. Vor allem bei preiswerten Angeboten lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte.

Keinesfalls sollten Versicherungskunden bei der Deckungssumme Abstriche machen - kommt es zu einem Unfall, der neben Reparaturkosten auch Schmerzensgeldforderungen nach sich zieht, bleiben Versicherungsnehmer sonst auf der Differenz zwischen der vereinbarten Deckungssumme und dem tatsächlichen Schaden sitzen. Zwar ist gesetzlich eine Mindestdeckung in Höhe von 7,5 Millionen Euro für Kfz-Haftpflichtversicherungen vorgeschrieben, bei einem Unfall mit Personenschaden reicht das aber mitunter nicht aus. Wenn möglich, sollte eine höchstmögliche Deckungssumme bis 100 Millionen Euro vereinbart werden.

Nicht immer ist es jedoch einfach, bei der Fülle von Versicherungstarifen das richtige Angebot zu finden. «Der Vergleich über ein Onlineportal lohnt sich für alle, die sich im Tarifdschungel nicht mehr zurechtfinden», rät Stefanie Arndt, Finanzexpertin vom Vergleichsportal geld.de. «Da die unterschiedlichsten Faktoren, zum Beispiel der Hubraum und das Alter des Wagens, Einfluss auf den Tarif haben, fällt es schwer den Überblick zu behalten. Mit einem Onlinevergleich, den Verbraucher zum Beispiel bequem auf geld.de durchführen können, sehen Fahrzeughalter alle Kfz-Anbieter auf einen Blick.» Damit seien nicht nur detaillierte Vergleiche möglich, sondern auch Ersparnisse bei den Kfz-Beiträgen im dreistelligen Bereich, wie Stefanie Arndt zu bedenken gibt.

Bei der Autoversicherung aufs Kleingedruckte achten

Sonderaktionen wie Rabatte für Zweitwagen, für Familien oder für Fahranfänger sind oft an versteckte Klauseln gebunden, die im Kleingedruckten versteckt sind. Mal ist die Zahl der zu fahrenden Kilometer begrenzt, anderswo darf das Auto nur vom Fahrzeughalter gefahren werden. Vergünstigungen für unfallfreies Fahren sind dagegen bei vielen Versicherungen bereits Standard.

Heikel ist zudem eine günstige Prämie, die eine freie Werkstattwahl ausschließt. Halter von älteren Kraftfahrzeugen sollten sich diesen Ausschluss gut überlegen, während Besitzer eines neuen Wagens sowieso an eine Vertragswerkstatt gebunden sind, da sonst die Herstellergarantie erlischt. Auf der sicheren Seite sind Versicherungskunden, wenn ihre Police vorsieht, dass auch Unfälle mit einem Mietwagen im Ausland beglichen werden und dass auch bei grob fahrlässig verursachten Schäden der Versicherungsschutz nicht erlischt.

So kündigen Sie Ihre Autoversicherung richtig

Zwar gilt der 30. November als letzter Fristtag für die Kündigung einer Autoversicherung, aber auch danach können Versicherungsnehmer ihre Kfz-Police kündigen. Wird das Auto beispielsweise verkauft oder stillgelegt, ist eine Kündigung der Versicherung innerhalb eines Monats zulässig. Ein neu gekaufter Wagen muss nicht automatisch beim bisherigen Versicherungsanbieter versichert werden.

Der Versicherungsnehmer kann die Police auch außerordentlich kündigen, wenn die Beiträge erhöht werden - das kann der Fall sein, wenn Regionalklassen und Typklassen von Autos neu eingestuft werden. Zahlt der Kfz-Halter seine Beiträge nicht pünktlich, hat zudem die Versicherung das Recht, den Schutz aufzuheben.

Das Autojahr 2012: Ein Jahr der Innovationen

Das Vergleichsportal geld.de gehört zur Unister Unternehmensgruppe, zu der auch news.de gehört.

beu/ham/news.de

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