Film Bund spart durch Aus für Bundesschatzbriefe Millionen

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Bund spart durch Aus für Bundesschatzbriefe Millionen Bild: dpa

Berlin - Das Bundesfinanzministerium wird einem Bericht zufolge durch das Ende des Direktverkaufs von Bundesschatzbriefen an die Bürger in den kommenden fünf Jahren zwischen 50 und 70 Millionen Euro einsparen.

Das meldete das Nachrichtenmagazin «Focus» unter Berufung auf einen Brief des Ministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Zuletzt hatten demnach noch knapp 300 000 private Anleger ein kostenloses Konto bei der Finanzagentur, die die Schulden des Bundes verwaltet. Wer künftig in deutsche Staatsanleihen investieren möchte, kann diese gegen Gebühr über seine Bank beziehen.

Der Bund hatte im Juli angekündigt, zum Jahresende nach mehr als 40 Jahren keine neuen Serien der in der Bevölkerung lange beliebten Bundesschatzbriefe mehr aufzulegen. Das Privatgeschäft macht inzwischen weniger als ein Prozent der gesamten umlaufenden Schuld des Bundes aus. Zinsen von 1,75 Prozent erst zum Ende der sechs- oder siebenjährigen Laufzeit lockten zuletzt kaum noch, Geld langfristig in Bundesschatzbriefen zu parken. Den Markt für Bundeswertpapiere dominieren nun Banken, Versicherer und Fonds.

Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur

Infos der Finanzagentur für Privatanleger

Finanzagentur zu Bundesschatzbriefen

news.de/dpa

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • CIVIS
  • Kommentar 1
  • 23.08.2012 12:57

Der Staat will keine Zinsen mehr bezahlen uns jetzt auch noch die Kosten für die Kontenführung sparen. Die Bürger, sprich die Kleinsparer, sollen Staatspapiere bei den Banken gegen Gebühren kaufen und dort ins Depot legen. Bei der negativen realen Verzinsung macht das kaum mehr Sinn. Außerdem ist das Vertrauen in Staatspapiere erheblich beschädigt. Wer sich weiter informieren will kann hier klicken oder wer sich trotzdem noch für die Bundeschatzbriefe stark machen will, kann sich hier beteiligen: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_07/_05/Petition_25686.html

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