Krankheit Die vier wichtigsten Zusatzversicherungen

Gesundheitsvorsorge ist wichtig. Doch längst nicht alles zahlt die Krankenkasse. Welche Policen sich auch Kassenpatienten leisten sollten, erklärt news.de.

Zusatzversicherungen im Krankenfall (Foto)
Mit 24 Prozent ist die Zahnzusatzversicherung die beliebteste private Zusatzpolice bei den gesetzlich Krankenversicherten. Bild: dpa

Zahnzusatzversicherungen: Hier drohen hohe Zuzahlungen bei aufwendigen Sanierungsarbeiten am Gebiss. Die Policen helfen, den Eigenanteil zu senken. Zu empfehlen sind Tarife, die den Eigenanteil unabhängig von den Kosten auf einen geringen Prozentsatz senken. Hier sind Tarife auf dem Markt, bei denen der Versicherte nur noch 15 Prozent der Gesamtkosten selbst tragen muss - den Rest tragen die gesetzliche Kasse und die private Zahnzusatzversicherung.

Krankenhauszusatzversicherung: Diese erlauben eine Behandlung und Unterbringung wie bei Privatpatienten. Bei einer schweren Erkrankung ermöglichen sie die freie Wahl von Krankenhaus und behandelndem Spezialisten bis hin zum Chefarzt. Mit der Krankenhauszusatzversicherung können sich Versicherte von dem Spezialisten behandeln lassen, dem sie vertrauen. Gesetzlich Versicherte müssen mit dem diensthabenden Arzt vorlieb nehmen. Außerdem sehen die Verträge in der Regel die Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern vor.

Versicherung: Häufige Ursachen für Berufsunfähigkeit

Auslandskrankenversicherung: Diese ist beinahe eine Pflichtversicherung, wenn ein Auslandsurlaub ansteht. Denn die Kosten für einen Krankenhausaufenthalt im Ausland können schnell bei einigen tausend Euro liegen, die von den Kassen nicht oder nicht ganz getragen werden. Für Reisen bis zu sechs Wochen gibt es Standardpolicen, die nur ein paar Euro kosten. Abgedeckt sind dann Kosten für ambulante ärztliche Behandlungen, Röntgendiagnostik und Operationen, ärztlich verordnete Arznei-, Verband- und Heilmittel. Außerdem zahlt die Versicherung für Zahnbehandlungen, Aufenthalte und Behandlungen im Krankenhaus sowie für den Rücktransport bei schwerer Krankheit.

Krankentagegeldversicherung: Wer länger krank wird, spürt das im Portemonnaie. Nach Ablauf der sechswöchigen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber gibt es von der Krankenkasse nur noch Krankengeld, das im besten Fall knapp 90 Euro pro Tag beträgt. Wer mehr verdient, steht vor einem Einkommensloch. Eine Krankentagegeldversicherung zahlt im Krankheitsfall eine festgelegte Summe, wenn man nicht mehr arbeiten kann. Bei Arbeitnehmern schließt die Zahlung meist direkt an die Lohnfortzahlung durch die Krankenkasse an. Selbstständige können selbst vereinbaren, ab wann sie Krankentagegeld bekommen möchten.

ham/rzf/sis/news.de/dapd

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • uwe schmidt
  • Kommentar 1
  • 23.11.2011 01:36

scheinbar meint ihr es gut mit den menschen, news de, eine zusatzversicherung hier,eine zusatzversicherung dort,wohl gemeint natürlich, aber was ist mit den menschen die es sich heute nicht mehr leisten können, schön und gesund zu sein, angemessen behandelt zu werden wenn sie krank sind und auch dann nicht wenn ihnen nur die zähne ausfallen und das trotz aller bemühungen, sie sich aber dadurch vieleicht so sehr schämen um am sozialem miteinander noch teil nehmen zu wollen, habt ihr da auch einen rat für diese arme seelen, schließlich lebt diese gesellschaft in einem sozialstaat oder etwa nicht

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