Gehalt Steuerfreie Zuschläge vom Chef

Bonuszahlung oder Gratifikation zusätzlich zum Gehalt? Was schön klingt, endet mindestens zur Hälfte beim Fiskus. Profitabler für den Mitarbeiter sind Zuschläge, die bei der Steuererklärung keine Rolle spielen. News.de stellt vier vor.

Steuerfreie Gehaltszuschläge (Foto)
Ob Kilometerpauschale oder Gutscheine: Der Chef kann seine Mitarbeiter mit steuerfreien Zuschlägen entlasten. Bild: dpa

Arbeitsweg: Für jeden Entfernungskilometer kann der Chef 30 Cent zusätzlich zum Lohn zahlen. Der Arbeitgeber muss für diesen Betrag 15 Prozent Pauschalsteuer zahlen. Der Beschäftigte hat gar keine Abzüge.

Gutscheine: Auch Tank- oder andere Warengutscheine können Arbeitgebern ihren Beschäftigten zukommen lassen. Bis zu einer Grenze von 44 Euro im Monat seien diese für beide Seiten steuer- und abgabenfrei.

Betreuungskosten: Für Beschäftigte mit noch nicht schulpflichtigen Kindern sind oft die Kosten für Kindergarten oder Tagesmutter eine Belastung für die Haushaltskasse. Der Arbeitgeber kann sich an den Unterbringungs- und Verpflegungskosten beteiligen, ohne dass Steuern und Sozialabgaben fällig werden.

Finanzbetrug: Riskante Steuertricks

Gesundheit: Arbeitgeber können ihre Beschäftigten finanziell dabei unterstützen, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Bis zu 500 Euro jährlich können sie für Präventionsmaßnahmen ausgeben, die den fachlichen Anforderungen der Krankenkassen gerecht werden. Infrage kommen etwa Bewegungsprogramme oder Ernährungskurse, der Mitgliedsbeitrag des Fitnessstudios ist jedoch ausgeschlossen.

ham/sca/rzf/news.de/dpa

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Pazifiko
  • Kommentar 1
  • 09.12.2012 17:14

In einer Schmarotzerrepublik investiert ein Arbeitnehmer viel Geld in ein Kfz aus heimischer Produktion um damit zur Arbeit zu fahren zwecks Einkommen für seine Familie und sich sowie nebenbei auch den Staat (Steuerabgaben), und um nach einem Unfall mit Totalschaden auf dem Arbeitsweg keine Steuererleichterung zur Abmilderung noch bestehender Restfinanzierung zu bekommen, während Bezieher von staatlichen Fürsorgemitteln Prämien im Rahmen eines Konsumpaketes zur Förderung der nationalen Wirtschaft erhalten, mit der sie sich letztlich doch nur billige Vehikel aus Niedriglohnländern finanzieren!

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