Spritpreise Freitag, kein guter Tag zum Tanken

Benzin und Diesel (Foto)
Freitag ist der teuerste Tag zum Tanken. Bild: dpa

Anscheinend wissen die Mineralölkonzerne genau, wann ihre Kunden zur Zapfsäule müssen. Sie erhöhen die Spritpreise nicht nur vor den Ferien, sondern auch vor dem Wochenende.

Die Mineralölunternehmen fordern von ihren Kunden am letzten Arbeitstag der Woche im Schnitt die höchsten Preise. Das meldet die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine ADAC-Studie, bei der sämtliche Tages-Durchschnittspreise im vergangenen Jahr verglichen wurden. Demnach lag der Preis für Superbenzin an Freitagen des Jahres 2009 im Schnitt bei 1,285 Euro, der Preis für Diesel bei 1,09 Euro. Beide Werte waren damit 3,5 Cent höher als am jeweiligen Montag.

Der Verband kritisierte laut Bericht das «ausgeprägte Gewinnstreben» der Konzerne, die das hohe Verkehrsaufkommen vor dem Wochenende durch «meist kräftige Preisaufschläge» nutzen würden. Allerdings habe sich inzwischen auch der Mittwoch zum teuren Tag zum Tanken mit genauso hohen Preisen wie am Freitag entwickelt.

Der Autofahrerverband empfiehlt, konsequent an den günstigsten Tagen Montag oder Sonntag zu tanken. Damit seien im Fall eines Kompaktautos mit acht Litern Verbrauch und 15.000 Kilometern Jahreslaufleistung zwischen 10 und 40 Euro Kosten im Jahr zu sparen.

mat/hav/reu/news.de/ddp

Leserkommentare (7) Jetzt Artikel kommentieren
  • Martin Schulten
  • Kommentar 7
  • 25.02.2010 16:28

Es ist ja schon albern, dass ich als 36-jähriger mich noch an Preise von 80 Pfennig erinnern kann. Damals kam man mit 50 Mark den gesamten Monat aus. Und es kann nichts mit der Ölknappheit zu tun haben, wie uns immer vorerzählt wird. Sondern es ist nur Gier. Das hat schon immer die Welt zum Abgrund geführt. Bei ständig sinkenden Löhnen in immer mehr ausufernden prekären Arbeitsverhältnissen. Ich habe vor zehn Jahren schon weitaus mehr Lohn bekommen, als heute. Da soll sich die Politik nicht wundern, dass immer mehr Menschen Ihnen den Rücken zudrehen.Aber sie brauchen keine Angst zu haben,weil Ihre Löhne ja der Steuerzahler finanziert.

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  • gerd
  • Kommentar 6
  • 25.02.2010 15:19
Antwort auf Kommentar 4

Nun noch eine Fortsetzung. 6oo Zeichen für einen Kommentar ist gelegentlich zu wenig. Wenn ich in meinem K2 zwei Multis namentlich genannt habe heißt das nicht, dass ich seither dort getankt habe. Ich bin seit 1979 in der Kfz-Branche tätig und weiß von was ich rede. Wenn wir Autofahrer, ich selber komme jedes Jahr auf ca 30Tkm, diese Geier treffen wollen, dann müssen wir uns die Großen der Branche vorknöpfen und das ist nun mal die rote, gelbe und evtl. blaue Marke. Mehr nicht. Nur müssen das sehr viele, besser alle Autofahrer flächendeckend tun - sonst lachen die sich ins Fäustchen.

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  • gerd
  • Kommentar 5
  • 25.02.2010 14:57
Antwort auf Kommentar 4

Lieber Herr Doll. Was Sie mir vorschlagen praktiziere ich schon seit zig Jahren. Eine so genannte Marken-Tankstelle hat an mir noch (fast) nichts verdient. Zudem kommt der Sprit, ob der jetzt rot, gelb, blau oder grün gefärbt ist, ohnehin aus demselben Schlauch. Das klingt unglaublich, ist aber so. Was ich vorschlage ist, die großen Ölmultis dort zu treffen, wo es weh tut - und das ist deren Geldbeutel. Also, die ganz großen Multis ein- oder zwei Monate bestreiken. Dann kommen die hoffentlich auch mal zur Besinnung. Nur müssen das viele tun. Sie und ich alleine schaffen das nicht.Keine Bange: bei Shell oder Esso tanke ich sowieso nicht - das tun andere.

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