13.09.2018, 14.58 Uhr

Körbchengröße E dank Maca-Pulver: Mega-Brüste dank Superfood - geht das wirklich?

Üppigere Brüste ganz ohne Schönheitsoperationen - geht das? Model Brigette Cooper ist der lebende Beweis dafür, denn die Australierin verdankt ihre pralle Oberweite angeblich einem ganz bestimmten Superfood. Doch die Nebenwirkungen sind nicht zu vernachlässigen...

Können als Superfood angepriesene Lebensmittel tatsächlich die Brüste wachsen lassen? (Symbolfoto) Bild: Fotolia / deagreez

So manche Frau träumt von einer prallen Oberweite, doch scheut den Gang zum Schönheitschirurgen - wie traumhaft wäre es doch, einen größeren Busen durch eine kleine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten zu bekommen. Doch kann so etwas wirklich funktionieren? Eine, die diese Frage sofort bejahen würde, ist Brigette Cooper, ihres Zeichens Model aus Australien. Vor nicht zu langer Zeit erfreute sich die Blondine noch an Brüsten mit Körbchengröße C, doch inzwischen sind ihre Rundungen auf Körbchengröße E angeschwollen - und das ohne einen Besuch bei einem Beauty-Doc!

Riesige Brüste dank Superfood? Model aus Australien berichtet von magischem Busen-Wachstum

Alles Zauberwerk? Keineswegs, behauptet Brigette Cooper. Die Modelschönheit habe, so ist es in der "Bild" zu lesen, lediglich eine als Superfood vermarktete Substanz zu sich genommen, die ihre Oberweite zu stattlicher Größe anwachsen ließ. Maca-Pulver soll der Australierin zu einem Mega-Busen verholfen haben - dass sich die Größe ihrer Brüste innerhalb kurzer Zeit drastisch verändert hat, belegen Instagram-Fotos der Modelschönheit. Während dieser Schnappschuss vor rund zwei Jahren aufgenommen wurde, sonnt Brigette Cooper inzwischen ihr deutlich pralleres Dekolleté am Strand.

FOTOS: Quinoa und Co. Diese Superfoods schaden der Umwelt
zurück Weiter Quinoa & Co: Diese Superfoods schaden der Umwelt (Foto) Foto: Losangela/Nataliya Arzamasova/Africa Studio/Shutterstock.com/spot on news Kamera

Maca-Pulver soll Brüste wachsen lassen - und die Lust steigern

Die Wunderwaffe für ein pralleres Dekolleté heißt Maca-Pulver und soll noch andere Effekte haben. Maca, das zu den Kreuzblütengewächsen gehört und im wissenschaftlichen Sprachgebrauch als Lepidum Meyenii bezeichnet wird, hat nämlich eine ähnliche Wirkung wie Guarana und macht wach. Darüber hinaus soll das Wurzel-Pulver aus dem Hochland in Peru die Libido ankurbeln und luststeigernd wirken - kaum verwunderlich, dass die wundersame Knolle in den Anden seit Jahrtausenden als Heilpflanze geschätzt wird.

Maca-Pulver macht als Superfood Furore

In unseren Breiten ist Maca ebenfalls auf dem Vormarsch und wird unter anderem zur Behandlung von Potenzproblemen und Libidomangel angewendet, wirkt sich das Superfood doch angeblich auf die Spermienqualität und den Testosteronspiegel aus. So mancher Sportler schwört zudem auf Leistungssteigerung durch Maca. Die Einnahme von Maca-Pulver ist dabei denkbar simpel: Das Pulver lässt sich als Smoothie-Zutat oder Beigabe zu Müslis unkompliziert in den Speiseplan einbeziehen.

Vorsicht vor Nebenwirkungen! So litt Brigette Cooper für ihre Riesen-Brüste

Allerdings kann das angebliche Superfood auch Nebenwirkungen haben, wie Brigette Cooper am eigenen Leib erfahren musste. Die Blondine, die seit einiger Zeit Maca-Pulver wieder aus ihrem Speiseplan verbannt hat, musste nämlich feststellen, dass das Superfood aus den Anden ihren Hormonhaushalt komplett auf den Kopf gestellt hatte. Waren die üppigen Brüste noch ein positiver Nebeneffekt, fand das Model es wohl weniger angenehm, aller zwei Wochen ihre Periode zu bekommen.

Warnung vor unerwünschten Nebenwirkungen bei Maca-Pulver

Das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz BfR, hat das Nahrungsergänzungsmittel Maca und macahaltige Lebensmittel ebenfalls unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Die Risiken beschreibt das BfR wie folgt: "Bei Zufuhr von Maca oder Macaextrakten wurden in einigen Tierversuchen Effekte auf die Geschlechtsorgane sowie auf den Hormonhaushalt beobachtet. Hierdurch könntenunerwünschte Wirkungen hervorgerufen werden." Außerdem gibt das Bundesinstitut für Risikobewertung zu bedenken, dass "die Datenbasis derzeit jedoch unzureichend" sei und Nebenwirkungen beim Menschen sowie eine "unbedenkliche Verzehrsmenge von Maca in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln" nach aktuellem Stand nicht formuliert werden könnten. Vielmehr bestünden den Experten zufolge "erhebliche Unsicherheiten" bei der Risikobewertung.

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loc/sba/news.de

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