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Warnung vor Nahrungsergänzungsmitteln: Gitfgefahr! Finger weg von DIESEN Pflanzenpillen aus der Drogerie

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor Nahrungsergänzungsmitteln aus Wasserdost, Borretsch oder Huflattich. Die darin enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide können die Leber schädigen. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Giftstoffe noch erkennen können.

Nahrungsergänzungsmittel aus der Drogerie können Sie vergiften. Bild: fotolia: siwaporn999

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Nahrungsergänzungsmitteln aus Wasserdost, Borretsch oder Huflattich. Denn diese können sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthalten. Das ist ein natürlicher Verteidigungsstoff der Pflanzen gegen Fressfeinde. Der Stoff kann die menschliche Leber schädigen. Das Bundesinstitut rät, Nahrungsergänzungsmittel mit solchen PA-haltigen Pflanzen nicht einzunehmen.

Wasserdost, Borretsch und Huflattich enthalten schädliche Pyrrolizidinalkaloide

Pyrrolizidinalkaloide können außerdem das Erbgut verändern und Krebs auslösen - das haben Tierversuche gezeigt. "In einigen Nahrungsergänzungsmitteln ist der Gehalt sogar so hoch, dass bereits nach kurzfristigem Verzehr toxische Wirkungen möglich sind", heißt es in der Warnung des Institutes.

Wasserdost wird in Erkältungsmitteln verwendet

Der giftige Verteidigungsstoff ist vor allem in Präparaten aus Wasserdost in bedenklichen Mengen vorhanden. Wasserdost wird in Mitteln zur Unterstützung des Immunsystems und zur Bekämpfung von Erkältungskrankheiten angewendet.

Auch Johanniskraut-Produkte waren mit Pyrrolizidinalkaloiden belastet

Auch Produkte mit Johanniskraut waren mit PA belastet - dabei ist das Kraut selbst nicht als PA-bildend bekannt. Die Experten gehen aber davon aus, dass die schädlichen Inhaltsstoffe über Verunreinigungen mit anderen Kräutern in die Präparate gelangen.

So können Sie die Giftstoffe auf der Packungsbeilage noch erkennen

Auf der Packungsbeilage muss stehen, ob ein Produkt die Wildpflanzen Wasserdost, Borretsch oder Huflattich enthält. Die Hersteller geben aber auch oft die lateinischen Namen an: Eupatorium Cannabinum für Wasserdost, Borago officinalis für Borretsch und Tussilago farfara für Huflattich.

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gma/loc/news.de

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