Familientragödie in Berlin: Frau stirbt an Hirnhautentzündung - und bringt Baby zur Welt

In wenigen Wochen sollte Franziska ihr drittes Kind zur Welt bringen. Doch sie erkrankt an einer Hirnhautentzündung. Wenig später ist sie hirntot. Doch die Ärzte retten das Baby.

In Berlin starb eine Frau an einer Hirnhautentzündung. Zwei Tage nach ihrem Hirntod bringt sie ein gesundes Baby zur Welt. Bild: dpa

In Berlin ereignete sich eine schreckliches Tragödie. Die 25-jährige Franziska sollte in wenigen Wochen ihr drittes Kind zur Welt bringen. Doch das junge Familienglück wurde überschattet. Die werdende Mutter erkrankte noch vor der Geburt ihrer Tochter an einer Hirnhautentzündung (Meningitis). Innerhalb weniger Stunden war sie hirntot. Doch die Ärzte retteten das ungeborene Kind.

Antibiotika wirken nicht! Schwangere stirbt an Hirnhautentzündung

Vater Dominik muss nun mit drei Kindern allein zurecht kommen. Ein schwerer Schlag für die ganze Familie. Vor einer Woche noch hatte Franziska gemeinsam mit Freunden und Verwandten die anstehende Geburt gefeiert. Doch schon einen Tag später klagte die junge Mutter über Kopf- und Nackenschmerzen. Anfänglich dachte sie, dass das Kind ungünstig liege und auf interne Nervenstränge drücke. Doch dem war nicht so. Die werdende Mutter musste ins Krankenhaus. Dort diagnostizierten die Ärzte eine Pneumokokken-Infektion mit Hirnhautentzündung.

Ärzte retten Baby per Kaiserschnitt

Die gegen die Meningitis verabreichten Antibiotika wirkten jedoch nicht. "Franziska ging es rapide schlechter, schon nach einer Viertelstunde im Krankenhaus hat sie mich nicht mehr erkannt", sagte Familienvater Dominik gegenüber der "Bild"-Zeitung. Wenig später war Franziska hirntot. Per Kaiserschnitt wurde das Baby gerettet. Am Sonntag stellten die Ärzte die Geräte ab, die Franziska noch am Leben hielten.

Dominik wisse noch nicht, wie es nun weitergehen soll. Er müsse zunächst zurück in den Alltag finden. Laut "Bild"-Zeitung habe er seine Ausbildung abgebrochen. "Ich muss jetzt Vater und Mutter sein", sagte er gegenüber dem Blatt.

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bua/loc/news.de

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