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Fastenzeit 2018: Was ist erlaubt? So streng sind die Fasten-Regeln

Wozu dient die Fastenzeit vor Ostern? Eine Krankenkasse hat die Gesundheit ihrer Versicherten im Blick, die Nordkirche will das Klima retten. Während die einen auf Schokolade und Alkohol verzichten, wollen andere den Kuchenteig mit der Hand rühren.

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Bild: dpa

Mehr als die Hälfte der Deutschen hält es für eine gute Idee, in der Fastenzeit auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut zu verzichten. Das ergab eine Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit.

Fastenzeit 2018: Jeder zweite Deutsche findet Fasten gut

Mehrere Wochen ohne Süßigkeiten, Alkohol, Fleisch oder Fernsehen zu leben, finden demnach 43 Prozent sinnvoll, 14 Prozent sogar sehr sinnvoll, Für zeitweise verzichtbar halten die Befragten zum Teil auch das Rauchen, das Internet und das Auto.

Beginn der Fastenzeit 2018 ist am 14. Februar

Von diesen Formen des Fastens versprechen sich die Befragten weniger Stress und mehr Zeit für sich und Freunde. "Wichtig ist es, sich beim Fasten ein möglichst konkretes Ziel zu setzen und einen Plan zu haben, um dieses Ziel zu erreichen", empfiehlt die DAK-Psychologin Franziska Kath. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch (14. Februar 2018) und dauert 40 Tage.

Im Christentum ist die Fastenzeit eigentlich katholisch

Dabei ist der Begriff Fastenzeit eigentlich von der katholischen und orthodoxen Kirche geprägt. Die evangelische Kirche bezeichnet die 40 Tage vor Ostern als Passionszeit. Katholiken verzichten traditionell am Aschermittwoch und am Karfreitag auf Fleisch. Wobei der Fleischverzicht eigentlich auf die gesamte Zeit vor Ostern erstreckte. Daher rührt auch der Begriff Karneval, was so viel bedeutet wie Fleisch ade. Katholische Mönche trieben das Fasten noch einen Schritt weiter und verzehrten in der Fastenzeit nur einmal am Tag eine Speise.

Fastenzeit heißt bei Protestanten Passionszeit: Was darf man essen?

Den Protestanten werden in der Fastenzeit (oder Passionszeit) keine Vorschriften gemacht. Es gibt jedoch eine Empfehlung. Die Bewegung "Sieben Wochen ohne" empfiehlt den Verzicht auf ein Genussmittel. Doch nicht irgendeines! Der Verzicht sollte schon deutlich zu spüren sein. Empfohlen wird zum Beispiel auf Süßigkeiten, Alkohol oder auch Fleisch zu verzichten. Wem das nicht schwer fällt, kann aber auch den Fernseher auslassen oder lieber mit dem Fahrrad als mit dem Auto fahren.

Nordkirche ruft 2018 zum "Klimafasten" auf

Dem letzteren schließt sich die Kirche vor allem für die Fastenzeit 2018 an. Die Nordkirche ruft zusammen mit acht weiteren evangelischen Landeskirchen und dem katholischen Bistum Hildesheim zum "Klimafasten" ab Aschermittwoch auf. In der traditionellen Passionszeit sollen die Gläubigen nicht allein der Leiden Christi gedenken, sondern auch weniger klimaschädliches Kohlendioxid produzieren. "Der Klimawandel bedroht nicht nur das menschliche Leben auf unserem Planeten, sondern die ganze Schöpfung", erklärte Landesbischof Gerhard Ulrich. Die Aktion steht unter dem biblischen Leitsatz "So viel du brauchst", der schon als Motto für den Kirchentag 2013 in Hamburg diente.

Kirchen geben Fastenbroschüre raus

In einer Fastenbroschüre ermuntern die Kirchen zum Fahrradfahren, zum Trinken von Leitungswasser oder zum Kochen mit Resten. Wer ein Zeichen für einen schöpfungsgemäßen Lebensstil setzen wolle, könne auch die Zimmertemperatur um ein Grad absenken, die Wäsche mit 30 statt 40 Grad waschen oder den Kuchenteig von Hand rühren. Es geht nicht nur um das Energiesparen. "Während des Klimafastens kann zudem jede und jeder erleben, wie wohltuend und entlastend ein einfacher Lebensstil sein kann", sagte der Umweltbeauftragte der Nordkirche, Pastor Jan Christensen.

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FOTOS: Fastenzeit 9 ungewöhnliche Verzicht-Ideen
zurück Weiter Viele verzichten zur Fastenzeit auf Alkohol oder Süßigkeiten. Doch unsere wahren Laster liegen oft ganz woanders. Beim Shoppen zum Beispiel. Halten Sie sich die kommenden 40 Tage damit zurück. Ihren Geldbeutel wird es freuen. (Foto) Foto: ddp images/spot on news Kamera

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gea/kns/news.de/dpa

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