10.01.2018, 10.14 Uhr

Ibuprofen: Vorsicht! DIESES Schmerzmittel macht unfruchtbar

Unfruchtbarkeit ist für Männer ein Tabuthema. Schlimmer wird es da nur, wenn diese selbst verschuldet ist. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Schmerzmittel Ibuprofen der Männlichkeit erheblich schaden kann.

Ibuprofen kann schwere Nebenwirkungen haben. Bild: Fotolia/ Ocskay Mark

Knieprobleme? Einfach eine Weile Ibuprofen nehmen. Ständig Kopfschmerzen? Paracetamol hilft. Probleme, morgens aus dem Bett zu kommen? Aspirin liegt schon griffbereit. Solch ein leichtfertiger Umgang mit vermeintlich harmlosen Schmerzmitteln kann gefährlich sein. "Im Großen und Ganzen gehen die Deutschen mit Schmerzmitteln verantwortungsvoll um", sagt Prof. Kay Brune von der Deutschen Schmerzgesellschaft. "Trotzdem gibt es Missbrauch." Viele nehmen die rezeptfreien Medikamente schlicht zu häufig und wissen nicht, wie die Präparate wirken und wann ihr Einsatz sinnvoll ist.

So gefährlich ist Ibuprofen

Das Ibuprofen gefährliche Nebenwirkungen haben kann, ist bereits seit längerem bekannt. Schon im November des letzten Jahres warnte der Schmerzexperte Sven Gottschling im Gespräch mit "Focus Online" davor, Ibuprofen einzunehmen. Das Medikament könne nachweislich zu Magen- und Darmblutungen sowie schwerwiegenden Nierenschäden führen.

Ibuprofen kann zu Unfruchtbarkeit führen

Doch damit nicht genug: Dänische Wissenschaftler fanden nun heraus, das Ibuprofenbei Männern im schlimmsten Fall zur Unfruchtbarkeit führen kann. Denn das Medikament habe, so berichtet es der "Mirror", einen negativen Einfluss auf die Testosteronproduktion des Körpers, dem männlichen Geschlechtshormon überhaupt.

Weitere Nebenwirkungen von Ibuprofen

Bereits sechs Tabletten am Tag können diese negativen Folgen auslösen und zur Unfruchtbarkeit führen. Die Forscher entdeckten, dass sich bei ihren Probanden nach der verstärkten Einnahme von Ibuprofen eine Dysfunktion bei der Produktion von Sexualhormonen eingestellt hatte.

Infolgedessen kann es, so die Forscher, nicht nur zur Unfruchtbarkeit kommen, sondern auch die sexuelle Lust kann flöten gehen, Muskelmasse und Stärke schwinden und Depressionen können einsetzen. Das in der Apotheke frei erhältliche Medikament sollte also keinesfalls leichtfertig eingenommen werden.

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fka/bua/news.de/dpa

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