14.11.2017, 14.50 Uhr

Seuchenalarm: Über 2.000 Infizierte! Kommt die tödliche Pest jetzt nach Deutschland?

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit kam es in Madagaskar im Oktober 2017 zu einem der schlimmsten Seuchenausbrüche der vergangenen Jahre. Nun könnte die Seuche auch nach Deutschland kommen.

Aufgrund der miserablen Lebensbedingungen kommt es in Madagaskar immer wieder zum Ausbruch der Pest. Bild: Jürgen Bätz/dpa

In Madagaskar spielt sich zurzeit eine der schlimmsten humanitären Katastrophen der vergangenen 50 Jahre ab. Seit Anfang Oktober erkranken dort immer mehr Menschen an einer gefährlichen Unterart der Pest. Nun fürchten Forscher, dass die Seuche auch nach Europa gelangen könnte.

Pest-Epidemie in Madaskar: Bislang über 2.000 Infizierte

Für Europäer mag es ungewöhnlich sein, doch noch heute erkranken in Madagaskar im Schnitt rund 600 Personen pro Jahr an der Pest. Doch eine neue Unterart der Erkrankung ist weitaus aggressiver und könnte im Extremfall zu einer Pandemie führen. Laut der WHO wurden allein zwischen Oktober und November 2017 mehr als 2.000 Infektionen gemeldet. Mehr als 160 Menschen sind bislang gestorben.

Seuche könnte sich bis auf's Festland ausbreiten

Die neue Form der Pest kann laut einem Bericht der "Daily Mail" durch Husten, Niesen oder Speichel übertragen werden und im schlimmsten Fall innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen - ohne eine Chance auf Heilung.

Noch beschränkt sich die Seuche auf die Insel Madagaskar, doch Experten befürchten, dass sie sich auch auf das afrikanische Festland ausbreiten könnte. Anreinerstaaten wie Kenia, Tansania und Malawi sind in Alarmbereitschaft. Das Schlimmste: Durch den internationalen Flugverkehr könnte sich die Seuche von dort aus auf der ganzen Welt verbreiten.

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jat/rut/news.de

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