Grippewelle 2017 in Deutschland aktuell: Influenza im Anmarsch! Schlimmste Grippewelle seit Jahren befürchtet

Mit den kälteren Temperaturen im Herbst steigt das Risiko, sich mit dem Influenza-Virus zu infizieren. Bereits im vergangenen Jahr sind die Grippe-Erkrankungen in Deutschland gestiegen - und dieses Jahr könnte es noch schlimmer werden.

Bei einer Grippe bleibt es nicht nur bei Schnupfen. Bild: dpa

Kaum sinken die Temperaturen, steigt auch schon wieder die Gefahr, sich zu erkälten oder gar an der Grippe zu erkranken. Und das ist in der kommenden Saison 2017/2018 gar nicht so unwahrscheinlich. Denn es steht eine besonders schlimme Grippewelle bevor.

Grippewelle 2017 in Deutschland noch schlimmer als im vergangenen Jahr?

Davon ist jedenfalls auszugehen, wenn man aktuell einen Blick nach Australien wirft. Erkrankungen dort sind ein Gradmesser für Europa und auf dem Kontinent endet zur Zeit der Winter mit der schlimmsten Grippewelle seit 15 Jahren, wie "gesund24.at" berichtet. Demnach habe es mit 167.000 Influenza-Fällen mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr gegeben sowie zahlreiche Tote. Sozialmedizinerin Ursula Kunze erklärte gegenüber "gesund24.at": "Es ist immer wieder so, dass wenn in Australien eine starke Saison war, es in Europa auch so werden kann."

Ob sich die Grippewelle auch in Deutschland derart stark auswirkt, ist jedoch nicht mit Bestimmtheit vorhersehbar. Allerdings zählte das Robert-Koch-Institut bereits in der vergangenen Saison mehr Grippe-Fälle als in den Jahren zuvor. In der Saison 2016/2017 gab es demnach 114.200 labordiagnostisch bestätigte Fälle, 723 Tote mit Influenza-Infektion und 448 Todesfälle in Folge einer Influenzaerkrankung. Eine Karte zur Ausbreitung der Grippe in Deutschland finden Sie auf der Seite des RKI.

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