Neurofibromatose: Mädchen (18) wachsen Riesen-Tumore aus dem Gesicht

Seit ihrem 3. Lebensjahr wachsen Rubi Tumore aus dem Gesicht. Eine Chance auf Heilung gibt es nicht. Über ihre tragische Lebensgeschichte hat das junge Mädchen nun in einem Interview gesprochen.

Seit ihrem 3. Lebensjahr wachsen Rubi Tumore aus dem Gesicht. Bild: news.de-Screenshot (youtube/CAP TV)

Rubi ist erst drei Jahre alt, als ihr plötzlich ungewöhnliche Tumore aus dem Gesicht wachsen. Auch heute, 15 Jahre später, leidet die 18-jährige Inderin noch immer unter der seltenen Erbkrankheit Neurofibromatose.

Seit 15 Jahren: Rubi wachsen Tumore aus dem Gesicht

Mit ihren erst 18 Jahren hat Rubi schon einiges durchgemacht. Vor kurzem verlor das junge Mädchen, dass seit Jahren unter ihren Gesichts-Tumoren zu leiden hat, seine Mutter. Im Interview mit der britischen Zeitschrift "The Mirror" hat der Teenager nun über die schrecklichen Schicksalsschläge gesprochen.

Teenager schämt sich für ihr Äußeres

Ihr Gesicht ist von zahlreichen Tumoren übersäht, die ihre Gesichtsform ungewöhnlich lang erscheinen lassen. Seit dem Tod ihrer Mutter im Jahr 2013 kümmert sich ihr Vater um Rubi. Er besorgt seiner Tochter Kleidung, Toilettenartikel und alles was sie sonst noch benötigt. Rubi selbst traut sie aufgrund ihres Aussehens nicht nach draußen.

Trotz Krankheit: Rubi träumt von einem normalen Leben

Dennoch träumt das Mädchen von einem normalen Leben. "Ich habe ein schreckliches Gesicht", sagt Rubi im Interview mit dem britischen Blatt. "Ich habe Träume wie andere Mädchen, ich möchte mich wie eine Braut kleiden und heiraten. Aber niemand möchte dieses Gesicht heiraten.", erzählt die 18-Jährige traurig.

Auch Ärzte konnten ihr nicht helfen

Als die drei Jahre alt war tauchten die ersten Tumore in ihrem Gesicht auf. Ihre Eltern brachten sie zu mehreren Ärzte, die ihr Medizin verschrieben. Doch nichts half. Rubis Vater Lal Muni, der derzeit arbeitslos ist, sagt: "Alle Ärzte in unserem Gebiet verschrieben ihr einige Medikamente, aber ihr Zustand wurde nur noch schlimmer." Nach Dutzenden Arztbesuchen gaben die Ärzte das junge Mädchen schließlich auf.

"Sie sagten, dass nichts getan werden könnte, sie sagten, wir hätten keine andere Wahl, als sie so zu verlassen.", so Lal Muni. Doch anstatt ihre Tochter zu verlassen, akzeptierten sie die Krankheit ihrer Tochter. Doch umso älter Rubi wurde, umso schwieriger wurde es für sie.

Mit ihrer Mutter verlor sie ihre beste Freundin

Viele Kinder machten sich über das Äußere von Rubi lustig. Als ihre Mutter vor einige Jahren starb wollte Rubi gar nicht mehr zur Schule gehen. Mit ihrer Mutter verlor Rubi ihre beste Freundin. "Sie war nicht in der Lage, mit ihrer Situation ohne ihre Mutter fertig zu werden. Es war eine schwierige Zeit.", sagt ihr Vater.

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