Kokosöl: So schädlich ist das Wunderöl wirklich

Egal ob zum Kochen, Kosmetik oder sogar beim Abnehmen: Kokosöl wird als Superfood gefeiert. Doch eine aktuelle Studie sorgt für einen gewaltigen Imageschaden. Ist das Öl extrem ungesund?

Kokosöl ist laut Experten gar nicht so gesund, wie behauptet wird. Bild: Fotolia / PhotoSG

Kokosöl gilt als DAS Superfood schlechthin. Das Wunderöl macht angeblich Haut und Haare schön, sorgt für strahlende Zähne und soll sogar beim Abnehmen helfen. Doch nun bekommt das gute Image des Öls einen gewaltigen Dämpfer. Wissenschaftler behaupten nun, dass Kokosöl ungesünder als Butter sein soll.

Kokosöl mit hohem Anteil gesättigter Fettsäuren

Laut der American Heart Association enthält das weiße Wunderöl einen extrem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Bei Ernährungsgurus müssten sofort alle Alarmglocken läuten. Bereits im Oktober 2016 warnte die British Nutrition Foundation vor einem übermäßigen Verzehr von Kokosöl. Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren kann den Cholesterinspiegel erhöhen und somit den Herzkreislauf schädigen. Normalerweise kommen gesättigte Fettsäuren hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln vor.

Ungesünder als Butter?

Kokosöl besteht zu 82 Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Im Vergleich: Schweineschmalz kommt auf 39 Prozent und Butter auf 63 Prozent. Unklar ist jedoch auch, ob gesättigte Fettsäuren wirklich so schädlich sind, wie von Experten behauptet wird. Aber angesichts der Studie derAmerican Heart Association sollte man Kokosöl wirklich nur in Maßen verzehren. Konsumenten sollten eher auf ungesättigte Fettsäuren setzen.

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bua/fka/news.de

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