Vollnarkose versagt: Grausam! Frau erlebt Operation bei vollem Bewusstsein

Es ist eine grausame Vorstellung: Eine Frau wacht während einer Operation aus der Vollnarkose auf und muss den Eingriff am eigenen Leib erfahren. So schildert sie ihre Höllen-Qualen.

Es müssen dramatische Stunden gewesen sein, die die Kanadierin Donna Penner während einer Bauchspiegelung ertragen musste. Wie sie der "BBC" in einem emotionalen Gespräch erklärte, sei die damals 44-Jährige im Jahr 2008 während des chirurgischen Eingriffs plötzlich aufgewacht - aus der Vollnarkose!

Patientin erlebt Eingriff trotz Vollnarkose bei vollem Bewusstsein

Zunächst ging die Frau noch davon aus, dass die Operation bereits vorüber sei und sie ganz normal aufwachen würde. Doch weit gefehlt. Doch ihre Erleichterung, die sich zunächst eingestellt hatte, wich schnell der einsetzenden Panik. "Ein paar Sekunden später hörte ich den Chirurgen reden: Skalpell, bitte", schildert die Frau ihre bangen Momente.

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Allerdings: Da Donna Penner vor ihrem Eingriff ein paralysierendes Mittel zugeführt wurde, war es ihr trotz ihres wachen Zustands nicht möglich, sich bemerkbar zu machen. Sprich: Sie musste ihre eigene Operation gelähmt ertragen. "Ich habe keine Worte für die Schmerzen – es war furchtbar", erklärt Penner in der BBC.

Donna Penner: Die seelischen Schäden bleiben bestehen

"Weil mein Körper gelähmt war, musste ich künstlich beatmet werden. Obwohl mein Puls bei über 148 war, hatte ich nur sieben Atemzüge pro Minute. Ich war am Ersticken", schildert sie das Grauen weiter. Erst nach über 90 Minuten habe die Frau sich mit ihrer Zunge bemerkbar machen können - die Ärzte entfernen ihr den Beatmungsschlauch und fordern sie dazu auf, zu atmen. Doch Donna Penner konnte zunächst nicht reagieren.

Doch sie hat Glück im Unglück: Die Ärzte holen Donna Penner zurück ins Leben. Doch auch wenn sie vor Gericht gegen das Krankenhaus gezogen ist und Recht zugesprochen bekam - die seelischen Schäden bleiben bestehen.

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rut/loc/news.de

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