01.11.2016, 09.09 Uhr

Epidemie-Alarm in Bonn: So gefährlich ist die "Augengrippe"

Immer mehr Bonner klagen über schmerzende, tränende Augen. Der Grund: Die Augengrippe. Die Epidemie breitet sich Ärzten zufolge wahnsinnig schnell aus. So erkennen Sie die Virus-Erkrankung und so schützen Sie sich vor einer Ansteckung.

Patienten klagen über rötliche, tränende, juckende Augen. Bild: Fotolia/ vchalup

Rötliche, schmerzende und tränende Augen: Mit diesen Symptomen kommen derzeit immer mehr Menschen in Bonn zum Augenarzt. Der Grund hierfür ist die sogenannte "Augengrippe", ausgelöst durch hoch ansteckende Adenoviren. Wer davon betroffen ist, hat vor allem mit starkem Juckreiz in den Augen zu kämpfen.

"Augengrippe" breitet sich in Bonn aus

Wie "Focus Online" berichtet, kann die "Augengrippe" nur insoweit behandelt werden, dass die Symptome gemindert werden. Antibiotika hingegen helfen gegen die Erkrankung an sich nicht. Dadurch leiden die Patienten mitunter über Monate hinweg unter den Symptomen.

Adenoviren lösen hoch ansteckende "Augengrippe" aus

Marc Hoffmann, Vize-Sprecher des Bonner Presseamtes, erklärte gegenüber "express.de": "Das Virus ist hochansteckend. Die Inkubationszeit beträgt zwölf Tage – deshalb ist die Ansteckungsgefahr in dieser Zeit auch hoch. Adenoviren sind umweltresistent. Heißt: Nur ein spezielles, aber leider aggressives Desinfektionsmittel aus der Apotheke hilft, die Viren auf der Hand, auf Klinken etc. abzutöten."

So schützen Sie sich vor der "Augengrippe"

Der Bonner Arzt Dr. Kulus empfiehlt Betroffenen, besonders auf die Hygiene zu achten, sich gründlich die Hände zu waschen und ein eigenes Handtuch zu benutzen, um sich nicht anzustecken. Auch der Griff ins Auge sollte vermieden werden. Nur durch das richtige Verhalten der Patienten kann die Ausbreitung der "Augengrippe", welche sich epidemisch verbreitet, eingedämmt werden.

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fka/bua/news.de

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