Symptome, Dauer und Behandlung: So schützen Sie sich vor einer Sommergrippe

Auch im Sommer ist man vor lästigen Erkältungen nicht geschützt - nur weil die Temperaturen hoch sind. Im Gegenteil: Die Hitze birgt Gefahren! Wie Sie sich vor einer Sommergrippe schützen, welche Symptome mit ihr einhergehen und wie Sie sich selbst am besten behandeln können, erfahren Sie hier.

Eine Sommergrippe sollte man nicht unterschätzen. Bild: dpa

Halsschmerzen, Heiserkeit, laufende Nase - das droht einem auch im Sommer. Die meisten erkranken aber selbstverschuldet an einer Sommergrippe. 92 Prozent der Erkrankten verhält sich unvernünftig, schreibt "gesundheit.de". Wer schwitzt, sollte sich nicht zu schnell zu sehr abkühlen. Auch Zugluft sollte unbedingt vermieden werden. Aber auch zu lange Sonnenbäder oder zu wenig Flüssigkeit können den Körper schwächen und so anfällig für Krankheiten machen.

Sommergrippe eingefangen? Das sind Symptome und Dauer

Eine Sommergrippe sollte im Normalfall nicht länger als ein paar Tage andauern. Zumeist beginnt die Grippe mit einem Kratzen im Hals und auch Fieber. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Schnupfen, Ohrenschmerzen, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Erbrechen und sogar Durchfall.

Medikamente notwendig? Bekämpfung der Sommergrippe am besten mit Kamille und Salbei

Klassische Erkältungssymptome wie Schluckbeschwerden und triefende Nase sollten Betroffene auch bei sommerlichen Temperaturen mit den üblichen Hausmitteln bekämpfen, rät Doris Hartwig-Bade vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Das heißt: viel heißen Tee trinken, sich warmhalten und vielleicht ein schmerzstillendes Medikament nehmen, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Ibuprofen. Eine verschnupfte, gereizte Nase lässt sich mit einem Kamillendampfbad besänftigen. "Auch Nasenspülungen sind immer gut, Salzlösungen halten die Schleimhäute schön feucht." Nasensprays aus der Apotheke sollten nur zum Einsatz kommen, wenn die Nase "total dicht" ist - und dann auch nur für kurze Zeit.

Halsschmerzen lassen sich mit Gurgeln lindern, am besten mit Salzwasser oder frisch gebrühtem Salbeitee. Die HNO-Ärztin empfiehlt außerdem, regelmäßig Salbeibonbons zu lutschen. "Gurgellösungen und Lutschtabletten aus der Apotheke kann man nehmen, muss man aber nicht." Wer kein Fieber hat, müsse sich auch nicht sonderlich schonen - abwarten ist bei einer Sommererkältung schlicht die beste Alternative. Nur wenn die Beschwerden länger als drei Tage anhalten oder zunehmen, sollten Betroffene zum Arzt gehen.

Hitzefrei für Viren - Wie man sich am besten vor einer Sommergrippe schützt

Wer sich im Sommer vor Erkältungsbeschwerden schützen möchte, sollte auch bei großer Hitze eine übermäßige Abkühlung vermeiden. Denn wer zu luftige Kleidung trägt, mit offenem Autofenster fährt, nasse Badesachen zu lange anbehält oder ständig die Klimaanlage aufdreht, beschert Erregern leichtes Spiel, warnt das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Zudem trocknet klimatisierte Luft die Schleimhäute aus und macht sie so ebenfalls anfälliger für Infekte. Wichtig zum Schutz vor Erregern ist laut der Augsburger Apothekerin Barbara Hyna: "So oft wie möglich Hände waschen." Hilfreich könne zudem sein, die eigenen Abwehrkräfte zu stimulieren, zum Beispiel durch Wechselduschen und Kneipp'sche Güsse. Zu einem optimalen Präventionsprogramm gehören ferner eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung sowie viel Bewegung an der frischen Luft.

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gea/lid/news.de/dpa

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