11.07.2016, 13.34 Uhr

Sonne als Risiko: Das müssen Sie über weißen Hautkrebs wissen

Viele Menschen denken beim Thema "Hautkrebs" meist an sogenannten "schwarzen Krebs", der sich durch Melanome und Verfärbungen des Körpers bemerkbar macht. Mindestens genauso gefährlich ist jedoch der "weiße Hautkrebs": Hier fehlen die typischen Krankheitsmerkmale. Auf diese Symptome sollten sie achten.

Weißer Hautkrebs ist für den Laien nur schwer zu erkennen. Bild: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Die Sonne lacht und lockt viele Deutsche ins Freie, um sich die perfekte Sommerbräune zu holen. Doch das Sonnenbaden birgt auch Gefahren: Wer sich ungeschützt der UV-Strahlung aussetzt, riskiert, an Hautkrebs zu erkranken. Während der "schwarze Hautkrebs" durch sogenannte maligne Melanome ausgelöst und dadurch auf der Haut sichtbar ist, bleibt "weißer Hautkrebs" häufig unentdeckt. So erkennen Sie die Symptome.

Heller Hautkrebs: Sammelbegriff für verschiedene Krebserkrankungen

Heller oder weißer Hautkrebs ist ein Sammelbegriff. Er steht für Karzinome, die nach zwei Schichten in der Oberhaut (Epidermis) benannt sind: Basalzellkrebs und Stachelzellkrebs. Ungeübte Augen übersehen beide Arten leicht, weil sich die rötlichen oder fleischfarbenen Tumore oft mit Warzen, Narben, Ekzemen oder Wunden verwechseln lassen. Nach der jüngsten Krebsstatistik für das Jahr 2012 gehen Experten davon aus, dass rund 159.200 Menschen an Basalzellkrebs und 44.300 an Stachelzellkrebs erkrankten.

Hautkrebs: Risikofaktor Sonne

Als größter Risikofaktor für hellen Hautkrebs gilt direkte Sonneneinstrahlung. Denn Sonnenlicht enthält ultraviolette Strahlung, die die Haut schädigen und einen Tumor hervorrufen kann. Menschen mit heller Haut und blonden oder roten Haaren sind besonders gefährdet. Auch Solarien-Licht enthält UV-Strahlung. Regelmäßige Besuche erhöhen vermutlich das Krebsrisiko, besonders bei Kindern und Jugendlichen.

Heller Hautkrebs tritt am häufigsten auf den "Sonnenterrassen" des Körpers auf: Stirn, Nase, Ohren, Nacken, Handrücken - und auch Glatzen. Stachelzellkrebs ist seit Anfang 2015 als Berufskrankheit anerkannt, wenn Menschen viel im Freien arbeiten.

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