27.06.2016, 12.11 Uhr

Stiftung Warentest im Juli 2016: Babymilch getestet - Ein Pulver fällt komplett durch!

Stiftung Warentest hat 15 Milchpulver für Babys genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis überrascht. Nur ein Produkt aus einem Drogeriemarkt fällt gnadenlos durch. Die Testsieger finden Sie hier.

Baby-Milch ist für viele Mütter eine gute Alternative. Doch wie gut sind die Milchpulver wirklich? Bild: Fotolia / BillionPhotos.com

Muttermilch ist für Babys noch immer das Beste für die ersten Lebensmonate. Doch nicht alle Mütter können oder wollen ihren Nachwuchs lange stillen. Milchpulver ist dann eine Alternative. Doch wie gut ist diese wirklich? Ist dort alles drin, was Babys brauchen? Stiftung Warentest hat den Test gemacht und 15 Baby-Milch-Sorten untersucht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bis auf ein Produkt haben alle Milchpulver den Test mit Bravour bestanden.

Die Experten von Stiftung Warentest haben vier Sorten Milchpulver (Pre HA) zusätzlich auf allergieauslösende Stoffe getestet. In der hypoallergenen Anfangsnahrung haben die Tester keine krankheitserregenden Keime gefunden. Ernährungspsychologisch schneiden somit alle Produkte gut ab.

Stiftung Warentest: Die Testsieger beim Babymilch-Test 2016

Für insgesamt acht Produkte gab es die Testnote "Gut". Preislich liegen die Milchpulver zwischen sechs und 24 Euro.

  • Milasan Pre
  • Beba Pro Pre
  • Aptamil Anfangsmilch Pre

Krebserregend! Dieses Milchpulver fällt durch

Eine Baby-Milch fiel im Test jedoch gnadenlos durch. Stiftung Warentest entdeckte in dem Milchpulver der Rossmann-Eigenmarke "Babydream Anfangsmilch" eine bedenkliche Menge Glycidyl-Ester. Dieser Stoff entsteht, wenn Fett raffiniert wird. In der Verdauung des Babys entwickelt sich daraus dann Glycidol. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieser Stoff krebserregend sein kann. Für "Babydream" gab es daher ein "Mangelhaft".

Rossmann selbst hält den Wert nicht für kritisch, da es keinen Beweis für Schädigungen des Organismus gebe. "Sollten aber Kunden auf Grund der Bewertung von Stiftung Warentest das Produkt zurückgeben wollen, ist das überhaupt kein Problem", sagt Pressesprecher Stephan-Thomas Klose.

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