Chronisches Erschöpfungssyndrom CFS: Hätten Sie es gewusst? - Diese Promis sind chronisch erschöpft

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist eine unheilbare Krankheit, die das Leben von Betroffenen stark beeinträchtigt. Bei welchen Symptomen Sie sich Gedanken machen sollten und welche Promis ständig erschöpft sind, erfahren Sie hier.

Ständige Müdigkeit ist das wichtigste Warnsignal für ein chronisches Erschöpfungssyndrom. Bild: Fotolia/krite_rin

Lähmende Erschöpfung und extreme Mattigkeit sind kennzeichnend für ein Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome, CFS). Selbst Gespräche mit Freunden oder kleinste Tätigkeiten im Haushalt geraten zu einer ungeheuren Belastung, die Patienten an ihre Grenzen führt. Am häufigsten erkranken Frauen zwischen 20 und 50 Jahren, erklärt "Net-Doktor".

Die Ursachen sind bislang nicht geklärt, aber es gibt auslösende Faktoren. Mediziner gehen davon aus, dass neben Stress auch virale Infektionen wie das Pfeiffersche Drüsenfieber, Lyme-Borreliose oder Mononukleose eine zentrale Rolle spielen. Sie bringen das Immunsystem durcheinander, informiert "Spektrum-Online". Ein chronisches Erschöpfungssyndrom ist damit nicht eine psychische Erkrankung, wie allgemein oft angenommen, sondern ist ein körperliches Leiden. Die Patienten wollen, können aber nicht anders.

Chronisches Erschöpfungssyndrom CFS - Das sind die Symptome

CFS ist allerdings auch unter den Bezeichnungen "Neurasthenie" und "Myalgische Enzephalomyelitis" (ME) bekannt. US-amerikanische Forscher vom "Institute of Medicine" (IMO) empfehlen allerdings eine Umbenennung in "Systemische Belastungsintoleranz-Erkrankung" (SEID). Denn die medizinische Bezeichnung "Chronisches Erschöpfungssyndrom" verharmlose die Erkrankung und Betroffene fühlen sich oft nicht ernst genommen - oft auch nicht von ihren Ärzten.

Neben der Müdigkeit und Erschöpfung gibt es aber durchaus noch andere Warnsignale des Körpers, auf die Sie unbedingt achten sollten. Dazu zählen:

  • kein erholsamer Schlaf
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Wahrnehmungs- und Wortfindungsstörungen
  • starke Erschöpfung nach körperlicher oder psychischer Anstrengung
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • verschlechterter Zustand im Stehen

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