13.04.2016, 11.37 Uhr

Kaffee am Morgen: So gefährlich sind Kaffeevollautomaten

Für viele ist er ein längst unverzichtbares Getränk geworden: Der Kaffee am Morgen. Immer beliebter wird er dabei auch aus den Vollautomaten. Doch diese birgen Gefahren. News.de erklärt was dahinter steckt.

Kaffee aus manchem Vollautomaten kann Schimmel enthalten. Bild: dpa

Durschnittlich 150 Liter Kaffee im Jahr trinken die Deutschen. Immer beliebter wird der Wachmacher aus den Vollautomaten. Sie sind einfach, praktisch und längst aus vielen Büros und Privathaushalten nicht mehr wegzudenken. Da die Bohnen direkt in der Maschine gemahlen werden, entsteht der Eindruck, dass der Kaffee besonders frisch ist. Doch der Kaffeeexperte Thomas Leeb erklärt in einem Video auf "Focus.de", warum das eine Illusion ist.

So gefährlich sind Kaffeevollautomaten

"Eine Maschine, bei der die Mühle in den Apparat eingebaut ist, die meisten dieser Mühlen lassen sich nicht einmal reinigen. Sie wärmen natürlich den Kaffee auf. Der Kaffee altert sehr schnell und verliert erheblich an Qualität." Doch nicht nur die Qualität leidet durch die Kaffeevollautomaten. Da die Maschinen nur schwer zu reinigen sind können zudem gesundheitliche Schäden entstehen

Schimmel-Alarm bei Kaffevollautomaten

"Dadurch, dass Mühle und Kessel sich in einem einzigen Gehäuse befinden, ist das die Basis für die Schimmelbildung in allen Vollautomaten. Dieser Schimmel trinkt der Kunde mit und ist schärfstens abzulehnen. "Schimmel ist nicht gesund", so Leeb in dem "Focus-Bericht" weiter. In der Tat fanden Experten in einem Test von "SWR Marktcheck" in 80 Prozent der Kaffeevollautomaten Hefe- und Schimmelpilze. Es lohnt sich also über Alternativen nachzudenken.

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jko/mie/news.de

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