Von news.de-Volontärin Anne Geyer - 08.04.2016, 13.45 Uhr

Smartphone, Tablet und Co.: Generation "Kopf unten": Wenn unsere Technik uns krank macht

Generation "Kopf unten" - schon mal gehört? Der Terminus beschreibt nicht etwa Leute mit Depressionen, sondern mit Smartphones. Was diese oft nicht ahnen: Ihre Technik kann verheerende Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. 

Smartphones bergen ein unterschätztes Gesundheitsrisiko. Bild: fotolia.com/olly

Wer kennt sie nicht, die Smartphone-Zombies, die man praktisch an jeder Straßenkreuzung sieht, scheinbar teilnahmslos und gedankenverloren auf ihr Display starren und beinahe von Autos überrollt werden, weil sie eine Ampel nicht sehen, oder ohne nach Links und Rechts zu sehen, Straßen überqueren. Man kann sie in jeder Stadt zu hauf sehen, das heißt, wenn man nicht gerade selbst mit seinem Smartphone beschäftigt ist.

Die übermäßige Technik-Nutzung birgt gesundheitliche Gefahren

Doch abgesehen von der Todesgefahr, die sich ein Smartphone-Fußgänger mehr oder weniger bewusst aussetzt (circa jeder 10. Verkehrsunfall ist inzwischen auf Unachtsamkeit durch Smartphone-Nutzung zurückzuführen) lauern noch ganz andere Gefahren, die von unseren täglichen Technik-Nutzung ausgeht. Und die können vielfältig sein.

Gelenke, Muskeln, Nerven, Sehnen: Der Körper wird bei Schreibtisch-Arbeit strapaziert

Viele Menschen mit einem Büro-Job kennen das Problem. Man sitzt stundenlang vor dem PC. Die Folge: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Augenprobleme und, durch den Bewegungsmangel, oft auch Gewichtszunahme. Dabei ist der Mensch eigentlich gar nicht dafür ausgelegt, soviel zu sitzen. Aber auch Finger und Handgelenke leiden durch die unnatürliche Haltung beim Tippen. Die Folge: Gelenke, Muskeln, Nerven und Sehnen werden gereizt, es kann sogar zu schmerzhaften Entzündungen kommen.

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