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Privatpatienten bevorzugt: Dreiste Abzocke bei Kassenpatienten

Kassenpatienten haben es nicht leicht in der deutschen Ärztelandschaft: Zu wenig Praxen, zu viele Patienten im Wartezimmer. Und wer einen Termin will, muss meist Monate warten - es sei denn, man zahlt einfach ein paar Euro zusätzlich!

Kassenpatienten müssen teilweise Monate auf einen Termin warten. Jetzt hat sich in Berlin eine schockierende Geschichte zugetragen. Bild: dpa

Manchmal hat man einfach keine Zeit, mehrere Monate auf einen Arzttermin zu warten. Schließlich lässt man sich ja nicht zum Spaß untersuchen. Dennoch werden Kassenpatienten immer wieder abgewimmelt. Jetzt setzte laut "Focus Online" eine Hautarztpraxis aus Berlin dem Ganzen die Krone auf: Wer einen Aufpreis zahle, käme eher dran! So hat sich die Geschichte zugetragen.

Kassenpatienten unerwünscht! Nur wer mehr zahlt, bekommt einen Termin

Wie das Nachrichtenportal berichtet, suchte Nico S. im Frühjahr einen Hautarzt in Berlin und rief bei Dr. D. an. Bereits am Telefon musste er mitteilen, ob er Kassen- oder Privatpatient sei. Daraufhin bot ihm die Dame am Telefon einen Termin im Spätsommer an: "Und das nur, weil ich Kassenpatient bin", so S. zu "Focus".

Dreiste Abzocke! Früherer Termin nur gegen Bares

Die Arzthelferin machte nicht einmal einen Hehl daraus, dass sie Nico S. einen so späten Termin wegen seiner Krankenversicherung gab. Stattdessen bot sie ihm einen früheren Termin gegen einen Aufpreis von 20 Euro an. "Ich hätte dann wie ein Privatpatient behandelt werden können und könnte früher dran kommen", erklärte Nico S. Er nahm das Angebot nicht an und suchte sich stattdessen einen neuen Arzt.

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