Deutsches Bier verseucht?
Glyphosat entdeckt! Diese 14 Sorten sind krebserregend

Ausgerechnet im Lieblingsgetränk der Deutschen soll das Umweltinstitut München das möglicherweise krebserregende Glyphosat nachgewiesen haben. Wir verraten Ihnen, welche Biersorten betroffen sind.

In 14 deutschen Biersorten sollen Pestizide enthalten sein. Bild: dpa

Von wegen deutsches Reinheitsgebot! Mehrere deutsche Biere sind einer Untersuchung des Münchner Umweltinstituts zufolge mit dem Pestizid Glyphosat belastet. Beim Test von 14 der beliebtesten Biermarken Deutschlands wurden Spuren des Unkrautvernichters gefunden. Die Werte lagen zwischen 0,46 und 29,74 Mikrogramm pro Liter und damit im extremsten Fall fast 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser von 0,1 Mikrogramm. Einen Grenzwert für Bier gibt es allerdings nicht. Das Pflanzengift steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Der Deutsche Brauer-Bund kündigte eine Stellungnahme bis zum Mittag an.

Glyphosat in deutschem Bier

2014 war Glyphosat das am meisten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel weltweit. Allein in Deutschland kamen laut Bayerischen Rundfunk 5.400 Tonnen davon auf Felder und Gärten. "Dass Glyphosat fast überall eingesetzt werden darf, kann nicht im Sinne der Verbraucher oder der Umwelt sein", zitiert der Bayerische Rundfunk Dr. Christoph Then.

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Keine Gefahr für Gesundheit?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht keine Gefahr für die Gesundheit. Selbst die höchsten Werte von rund 30 Mikrogramm pro Liter seien so niedrig, dass die hieraus rechnerisch resultierende Aufnahmemenge bei einem Erwachsenen mehr als 1000-fach niedriger liegen würde als die derzeit als unbedenklich geltenden Aufnahmemengen, teilte das BfR auf Anfrage mit.

Marike Kolossa, Leiterin des Fachgebiets gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung im Umweltbundesamt, sagte allerdings, da nach wie vor zwischen Experten nicht abschließend geklärt sei, ob Glyphosat Krebs beim Menschen verursachen könne, sei eine Belastung des Menschen "nicht wünschenswert".

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7 Kommentare
  • Monika

    27.02.2016 12:25

    Wenn im Trinkwasser ein Höchstwert von nur 0,1 ug erlaubt ist, wie kann man dann beim Bier - dem Lieblingsgetränk = meist gerunkenen Getränk der Deutschen - bei 300ug behaupten es sein nicht gesundheitsgefährdend ????? Sind die Köpfe in Wirtschaft und Politik eigentlich nur noch "Dollargeprägt"???

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  • Axel Guillemain

    26.02.2016 17:03

    Na endlich... jetzt ist das Lieblingsgetränk in Deutschland auch mit dem Wundermittel Glyphosat verseucht. Wir haben Reinheitsgebote, Politiker die sich die Knöpfe von der Weste labern, egal ob Asylpolitik, Verschärfung des Strarechts usw. usw. Fazit: alles O-Runden, man muss sich allmählich Gedanken machen, ob man den Verantwortlichen nicht zu Leibe rücken kann, bzw. für ihre Missetaten belangen kann!!

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  • Gerda

    26.02.2016 02:32

    Monsanto.... Na dann Prost TTIP!!!

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