Kein Kaffee, kein Sex, keine Katze: Schwangerschafts-Mythen und was wirklich dahinter steckt

Was dürfen Schwangere denn nun - und was dürfen sie nicht? Wir räumen mit ein paar der hartnäckigsten Mythen rund um das Thema Schwangerschaft auf.

Ungeborene sind gar nicht so empfindlich, wie viele denken. Bild: Peter Endig/dpa

Schwangere haben's nicht leicht - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mit voranschreitender Schwangerschaft, muss Frau sich watschelnd fortbewegen. Jede Treppe wird zum Mount Everest und außer Atem ist man schon vom Schuhe zu binden - denn das wird im 8./9. Monat zum Balance-Akt oder einer neuen Kunstform. Da ist es besonders nervig, wenn man sich auch noch so vielen Regeln unterwerfen muss. Kein Kaffee, um morgens auf Touren zu kommen, die Katze wird möglichst weit weg verfrachtet und im Bett darf man sich nur noch von einer Seite auf die andere wälzen. Oder doch nicht? Wir klären über die hartnäckigsten Schwangerschafts-Mythen auf.

Zombie-Albtraum für Schwangere: Finger weg vom Kaffee!

Es ist wohl eines der hartnäckigsten Schwangerschafts-Regeln, die so manch schwangerem Koffein-Junkie an den Rand der Verzweiflung treiben dürfte. Der Kaffee am Morgen muss gestrichen werden! Oder doch nicht? Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) feststellt, kann eine Schwangere durchaus Kaffee trinken. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass eine Menge von 300 Milligramm Koffein am Tag nicht überschritten wird. Na also, dann kann Frau sich doch ein bisschen vom Lebenselixier gönnen.

Kein Sex ist auch keine Lösung

Nun ist das Kind schon mal in den Brunnen gefallen, warum sollte man jetzt mit der Enthaltsamkeit beginnen? Eben. Deswegen ist es auch überhaupt kein Problem, während einer normal verlaufenden Schwangerschaft mit dem Partner intim zu werden. Wer Horror-Bilder im Kopf hat, dass der Penis dem Ungeborenen ins Auge sticht oder das Baby schon im Mutterleib den Schock fürs Leben abbekommt, möge beruhigt sein: Der Embryo befindet sich ja in der Fruchtblase, welche sich wiederum in der Gebärmutter befindet. Also kriegt das Baby von Mamas und Papas Vertraulichkeiten doch nix mit.

Katzenhaar gleich Fehlalarm, Katzenklo macht nur den Partner froh

Arme Muschi! Kaum ist Frauchen schwanger, schon geht's auf Liebesentzug. Und das Tier weiß gar nicht warum. Woher der Mythos kommt, dass Schwangere ihre Katzen nicht mehr über den Kopf tätscheln dürfen, wissen wir auch nicht. Das hängt vielleicht mit dem Katzenkot zusammen, denn dieser ist tatsächlich gefährlich für das Ungeborene - wegen des Toxoplasmose-Risikos. Also, Frauchen darf die Katze streicheln, Herrchen macht den Dreck weg. Schöne Arbeitsteilung!

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gea/bua/news.de

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