Heilfasten in der Fastenzeit 2016: Verzichten ja, aber nicht komplett aufs Essen: Darum ist Heilfasten so ungesund

Lieber gesund, statt ohne: In der Fastenzeit ganz auf Essen zu verzichten, kann lebensgefährlich sein. Bild: Fotolia/Exclusive Design

Ursprünglich war es seit dem 4. Jahrhundert Brauch, während der Fastenzeit auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten und nur eine Mahlzeit am Tag zu sich zu nehmen. Fleisch und tierische Produkte, wie Milch oder Eier waren dabei tabu, wie die katholische Kirche auf ihrer Internetseite informiert.

Strenge Fastenkuren fördern lebensbedrohlichen Eiweißmangel

Mittlerweile tendieren viele Menschen aber zum strengen Heilfasten, bei dem komplett auf Essen verzichtet wird. Aber das sei gar nicht so gesund, wie "Focus-Online" berichtet. Viele Fastenkuren, wie zum Beispiel das Buchinger-Fasten, seien veraltet und schaden mehr als sie nützen. Denn wer komplett auf feste Nahrung verzichtet, riskiert einen Eiweißmangel, der zu Herzrhyhthmusstörungen führt und lebensgefährlich sein kann.

Wer dennoch die Fastenzeit als Fastenkur nutzen möchte, sollte laut "NDR" und "Focus" folgende Ratschläge unbedingt beherzigen:

  • Entscheiden Sie sich für proteinsubstituiertes Fasten, um einem Eiweißmangel vorzubeugen.
  • Sprechen Sie die Fastenkur in jedem Fall mit Ihrem Arzt ab.
  • Legen Sie sich vorab mit Ihrem Arzt einen exakten Ernährungsplan fest.
  • Fasten Sie keine 40 Tage durchgängig!
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, verzichten Sie nur auf einige wenige Lebensmittel.

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kad/sam/news.de

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