Wissenschaftler bestätigen
Suchtgefahr: Von diesem Essen kommt man nicht mehr los!

Essen spielt eine sehr große Rolle in unserem Leben. Für die einen ist es pure Nahrungsaufnahme, für die anderen Leidenschaft und Kunst in einem. Doch was, wenn es zum reinen Lebensinhalt wird? Kann Essen süchtig machen? Laut amerikanischen Wissenschaftlern ja und sie verraten auch, welches Lebensmittel die Gier wecken.

Amerikanische Wissenschaftler wollen bewiesen haben, welches Essen süchtig macht. Die Überraschung: Schokolade ist es nicht. Bild: artmim/Fotolia

Obwohl es jeder tut und es überlebensnotwenig für uns ist, wissen wir mitunter erschreckend wenig darüber: Unser Essen. Es ist Teil jeden Lebens, doch geht jeder damit anders um. Für Sterneköche und Gourmets ist es gar eine Kunst, Essen zuzubereiten und zu genießen. Für Puristen ist es die bloße Nahrungsaufname, um nicht zu verhungern. Die Erkenntnis, dass Essen auch süchtig machen kann, ist alles andere als neu. Doch jetzt wollen amerikanische Wissenschaftler herausgefunden haben, welches Essen unsere Gelüste ins Unermessliche steigen lässt. Überraschender Weise lautet die Antwort nicht Schokolade.

Kokain, Heroin und Burger

Wenn Essen süchtig machen kann, so die Argumentation der Wissenschaftler, dann müsse es sich in eine allgemeine Sucht-Skala eintragen lassen können. Zusammen mit Koks, Heroin und anderen Drogen. Kein Scherz! Denn letztendlich ist Sucht gleich Sucht. Zumindest laut der Definition. Denn suchterregend ist etwas,was zu Kontrollverlust über den Verbrauch, zu einer weiteren Verwendung trotz negativer Konsequenzen führt und das man trotz des Wunsches nicht sein lassen kann.

An der Studie nahmen 504 Probanden teil. Gemeinsam wollten sie herausfinden, welchem Lebensmittel man am schwersten Widerstehen kann.

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Die Studie: Welche Lebensmittel machen uns wirklich süchtig?

Selbstverständlich kann es die verschiedensten Gründe für Übergewicht geben, doch einige Nahrungsmittel können eine süchtigmachende Reaktion auslösen und so unbewusst und unbeabsichtig zu Adipositas führen. Dies herauszufinden, war zumindest die Motivation der Wissenschaftler Erica Schulte und Dr. Ashley Gearhardt von der "University of Michigan".

Dafür mussten sie die "Yale Food Addiction Scale" (zu deutsch: "Yale Essenssucht Skala") von 120 Studenten auswerten, bei deren Entwicklung Gearhardt federführend war. Ziel war es, die Substanzabhängigkeit der einzelnen Nahrungsmittel zu bestimmen. Die Teilnehmer bekamen dann 35 Bilder gezeigt, die jeweils zwei Lebensmittel zeigten. Die Studenten mussten sich entscheiden, welches wohl eher ein esssüchtiges Verhalten auslösen könne.

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2 Kommentare
  • Nicol

    06.02.2016 16:15

    Kom.: Shacco hat recht, denn z.B. ein schon Zuckerkranker hat ständiges Verlangen nach Süßem. Ein Raucher muss ständig Qualmen usw. Aber es ist nicht immer das Gift zur Sucht, was der Körper ständig auf dem Niveau halten möchte, sondern auch die Veranlagung zur Sucht. Dafür hätte man keine Studie benötigt, da hätte ein normaler Verstand auch gereicht aber vielleicht bei den Amis nicht.

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  • Shacco

    06.02.2016 16:08

    Alles Quatsch, denn es ist wesentlich entscheidend ob man Hunger hat oder nur Lust nach irgend etwas. Dann kommt es darauf an ob man erblich zur Sucht veranlagt ist, denn der Sohn eines Säufers ist zu 99% auch ein Säufer. Das hat nichts mit Drogen, Gier oder Essgewohnheiten, sondern mit der Willensstärke zu tun. Wenn jemand sich das Rauchen abgewöhnen möchte und ein Weichei ist, schaft er oder sie es nie. Das gleiche Prinzip kann man auf alle Arten und Gewohnheiten übertragen, der starke Wille ist entscheidend.

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