Untersuchungen des Fettgewebes: Forscher finden heraus: Grund für Übergewicht liegt in den Genen

Ein kleiner Trost für all diejenigen, die ständig mit Gewichtsproblemen zu tun haben. Forscher haben herausgefunden, dass der Grund nicht unbedingt die Ernährung ist, sondern es auch an den Genen liegt, wenn man zu Übergewicht neigt.

Ein besonderes Gen soll Einfluss auf den Gewichtstyp nehmen. Bild: Fotolia: Monthly_M

Die Forscher sprechen von einem Schalter, der in der DNA entweder auf "Normalgewicht" oder "Übergewicht" steht. Die Veranlagung zu Normalgewicht oder Übergewicht führen die Wissenschaftler auf ein bestimmtes Gen zurück, welches nun untersucht wurde.

Forscher lösen Geheimnis um "Dickmach"-Gen

Wie die Freiburger Forscher herausgefunden haben, ist der Erfolg der ein oder anderen Diät also unterschiedlich vielversprechend. Die Untersuchungen zum "Fett-Gen" gab es bereits in einer früheren Studie des Queensland Institute of Medical Research in Brisbane. Dort haben Forscher bereits bei Mäusen festgestellt, dass es Gewichtsunterschiede gibt und es auf ein Gen namens Trim28 zurück geführt.

Ob Übergewicht oder nicht liegt auch an den Genen

In Freiburg soll man diese Untersuchungen jetzt auf den Menschen übertragen. "Ist der Schalter erst einmal betätigt, so ist das Körpergewicht lebenslang vorgegeben", so heißt es auf der Webseite der Max-Planck-Gesellschaft. Laut "Focus" will das Institut unter Studienleiter Andrew Pospisilik die Studien nun auf den Menschen übertragen.

Hierzu wurden mehrere Studien mit rund 14.000 Teilnehmern durchgeführt und Fettgewebeproben entnommen werden. Das bisherige Fazit: Nicht nur das vorhanden Erbgut bestimmt unseren Körperbau, sondern auch, welche Gene tatsächlich aktiv sind.

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ife/gea/news.de

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