Ab auf die Couch!
Denn Faulheit macht produktiv

Was haben faulenzen und arbeiten gemeinsam? Beides stärkt die Produktivität! Schließlich macht Faulheit produktiver. Das zumindest behauptet nun ein US-Forscher. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie hier.

Relaxen auf dem Sofa steigert die Produktivität. Bild: Fotolia/contrastwerkstatt

Normalerweise hat faul auf dem Sofa herumzuliegen und gleichzeitig etwas für den Job tun ja nichts miteinander zu tun. Forscher haben jetzt jedoch herausgefunden, dass auf der Couch lümmeln und produktiv sein doch tatsächlich gut miteinander harmonieren. Denn Faulheit macht produktiver! Wie genau das geht, hat der Forscher Carl Newport nun genauer untersucht.

Darum macht Faulheit produktiver

Und jetzt lesen Sie besonders genau: Denn wer seinen Job wirklich liebt, der MUSS faul sein. Das klingt ja schon mal ganz gut, oder nicht? Geht es nach dem Professor der Georgetown University Cal Newport, so ist Faulenzen nämlich genau das, was der Mensch lernen müsse. Wie genau das geht, verrät der Forscher in seinem neuen Buch "Deep Work".

Wie genau die Produktivität gesteigert werden kann, erzählt Newport anhand von Vorbildern, die er getroffen hat. Diese berichten, dass sie ihre Produktivität gesteigert haben, indem sie intensiver arbeiteten und relaxten.

Gehirn braucht Zeit

Faulheit spiele dabei die wichtigste Rolle. Da das Gehirn Zeit braucht, um all die Informationen zu verarbeiten, die es tagsüber bekommen hat. Sprich, haben sie kein schlechtes Gewissen wenn Sie sich Abends ganz gemütlich auf ihr Sofa legen und entspannen. Das Gehirn braucht regelmäßig ein bestimmtes Level, so Newport in seinem Buch. Zwar will es beschäftigt sein, aber auch nicht zu sehr beansprucht.

Buch greift Facebook an: Stiehlt Facebook zu viel Zeit?

Wie "Focus" berichtet, nennt Newport sein "Buch, von dem Facebook nicht möchte, dass Sie es lesen." Geht es nach ihm, so ist das soziale Netzwerk eines der größten Zeiträuber unserer Zeit. Im Schnitt verbringen die Deutschen mehr als zwei Stunden täglich damit, ihre Nachrichten dort zu checken, Bilder zu liken oder mit Freunden zu chatten, so "Focus" weiter.

In erster Linie gehe es dem Wissenschaftler jedoch nicht darum Facebook schlecht zu machen, sondern viel mehr darum, eine „radikale Transformation" des Arbeitslebens zu erreichen. Die Menschen sollten lernen abzuschalten. Um dies zu erreichen, nennt Newport einen konkreten Satz: „Es ist in Ordnung, wenn Sie jetzt nach Hause gehen." Also immer schön relaxen!

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sba/lvo/news.de

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