Darmflora und Verdauung
Leicht verdaulich! So halten Sie Ihren Darm gesund

Der Darm ist unser Freund, er wandelt Nahrung in Energie um. Doch für einige ist der Darm der Feind: Immer mehr Menschen leiden an Verstopfung, Reizdarm oder Darmkrebs. Wie Sie Ihre Darmflora fit halten, erfahren Sie hier.

Begehbares Modell eines Darms: Wie halten Sie ihn gesund? Bild: dpa

8 Millionen Deutsche leiden an chronischer Verstopfung, 2,5 Millionen an einem Reizdarm. Knapp 64.000 Menschen erkrankten 2014 an Darmkrebs. Verdauen wir unsere Nahrung gut, haben wir eine gesunde Darmflora, die aus 100 Billionen Bakterien besteht. Ist etwas schlecht verdaulich, vermehren sich im Darm Keime, die uns schaden.

Leicht verdaulich: Mit diesen Tipps bleiben Darm und Verdauung gesund

Haben Sie regelmäßig mit Durchfall, Blähungen oder Verstopfungen zu kämpfen, läuft bei Ihrer Verdauung etwas nicht ganz richtig. Denn Anzeichen für eine intakte Darmflora sind: selten Blähungen, keine fauligen Gerüche beim Toilettenbesuch, Sie brauchen wenig Toilettenpapier. Ein gesunder Dickdarm überzieht den Kot nämlich mit einer Schleimschicht, die den Gebrauch von Toilettenpapier nahezu unnötig macht.

Der Darm soll dem Körper wichtige Nährstoffe zuführen und Schadstoffe ausscheiden. Tut er das nicht, wird die Verdauung träge, schädliche Stoffe werden produziert. Das kann Leber, Haut, Gefäße und sogar die Psyche schädigen. Denn auch Depressionen, Migräne, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Rückenbeschwerden können ihre Ursache im Darm haben.

Das schadet dem Darm:

einseitige Ernährung, z. B. wenig Ballaststoffe, viel Fett.

  • Übergewicht
  • Fruktose (in Obst), Laktose (in Milchprodukten) und Gluten (z. B. in Backwaren) können bei manchen Menschen Unverträglichkeiten und damit Verdauungsbeschwerden verursachen
  • Medikamente, z. B. Antibiotika. Bei häufiger Einnahme können sie nützliche Darmbakterien zerstören
  • ungesunde Lebensstil mit Bewegungsmangel, Schlafmangel, Stress

Im Darm stecken 100 Millionen Nervenzellen, die mit dem Gehirn kommunizieren. Das erklärt, warum wir bei Prüfungsstress Durchfall haben, ein Ortswechsel uns verstopft, Angst Bauchschmerzen macht.

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1 Kommentare
  • Sarah

    24.01.2016 21:51

    Hallo, ich habe im letzten Jahr wirklich häufig mit Verstopfungen zu tun gehabt und das ist wirklich eine unangenehme Angelegenheit gewesen. Ein Freund hat mir dann zum Hoca Toilettenhocker geraten, der eine unterstützende Hilfe beim Absolvieren des Tagesgeschäftes darstellt. Wenn man seinen Stuhlgang verrichten möchte, dann muss man einfach in die Hocke gehen, so dass man im 35 Grad Winkel auf der Toilette sitzt. Die Einnahme dieser Sitzposition unterstützt die vollständige Darmentleerung. Ich bin inzwischen sehr dankbar über meine gesunde Darmflora - dank des Hoca Toilettenhockers :).

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