Krebs - Symptome und Tumorrisiko
So deuten Sie Warnsignale richtig

Eine britische Studie hat ergeben, dass jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken wird. Am erfolgreichsten ist eine Behandlung, wenn diese in einem frühen Stadium der Krankheit erfolgt. Wir zeigen ihnen, wie Sie die Symptome richtig deuten können.

Das Durchschnittsalter in Europa steigt immer weiter, damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken. Bild: fotolia/Andrey Kuzmin

Jeder zweite Brite, der nach 1960 geboren wurde, wird im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken. Zu diesem erschreckenden Schluss kommt eine britische Studie der "Cancer Research UK". Das "British Journal of Cancer" hat nun alle Ergebnisse veröffentlicht.

Krebsrisiko steigt jährlich

1975 erkrankte in Großbritannien bereits einer von vier Menschen an einem Tumor. In den 1990ern lag das Risiko bei eins zu drei. Vier von zehn Menschen erkrankten bis 2010 an Krebs.

Jeder zweite Mann wird in Deutschland an Krebs erkranken

Die Zahlen für Deutschland befinden sich im ähnlichen Bereich und sind ebenfalls über die Jahre gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Krebs zu erkranken, für Männer mit 50,7 Prozent etwas höher als für Frauen (42,8 Prozent).

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Video: AFP

Krebsrisiko steigt im Alter

Mit ansteigendem Alter wird auch das Risiko zu erkranken deutlich höher: So liegt die Wahrscheinlichkeit für einen 40-jährigen Mann in den kommenden zehn Jahren an Krebs zu sterben nur bei 0,6 Prozent. Ein 70-jähriger Mann wird hingegen mit einer Wahrscheinlichkeit von 10,9 Prozent bis zu seinem 80. Lebensjahr dem Krebstod erliegen.

Das Alter ist damit der größte Risikofaktor für die meisten Tumor-Arten. Da die Menschen ein immer höheres Alter erreichen, steigt auch das Risiko, irgendwann an Krebs zu erkranken.

Verbeugen kann jeder

Es gebe genug, was jeder selbst tun kann, um das Risiko zu verringern, erklärt Studienautor Peter Sasieni von der Queen Mary University of London. Die wichtigsten Punkte: Nicht Rauchen, genügend Bewegung, wenig Alkohol und ein gesundes Gewicht. Und Sie sollten natürlich cancerogene Stoffe in Lebensmitteln meiden.

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