10.11.2015, 10.23 Uhr

Wenn Arbeitnehmer krankgeschrieben sind: Sport? Kino? Shoppen? Was Sie trotz Krankschreibung dürfen

Wer krankgeschrieben ist, gehört ins Bett. Ganz so ist es dann doch nicht. Wer ein Attest vom Arzt hat, darf je nach Krankheit sogar zum Sport gehen oder in den Urlaub fahren. Was trotz Krankschreibung erlaubt ist, erfahren Sie hier.

Wer krank ist, muss im Bett bleiben? Das muss nicht zwangsläufig so sein. Bild: dpa

Sie sind wegen einer fiesen Grippe krankgeschrieben und wollen sich nur noch gesundschlafen. Klar, dass Sie dann freiwillig im Bett bleiben. Doch was ist, wenn sie sich trotz Krankschreibung nicht hundeelend fühlen? Müssen Sie dann trotzdem den lieben langen Tag im Bett oder auf dem Sofa verbringen?

Eine Krankschreibung bedeutet zunächst nur, dass der angestellte von seiner Arbeit befreit ist, erklärt der Anwalt Thomas Färber aus Bad Homburg gegenüber dem "Focus". Je nach Krankheit dürfe der Arbeitnehmer natürlich trotzdem Besorgungen erledigen, einkaufen, ja sogar zum Sport gehen oder eine Reise unternehmen.

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Arbeitnehmer müssen Genesung vorantreiben

Als Arbeitnehmer sein man verpflichtet, all das zu tun, um die Genesung voranzutreiben. Leidet jemand also beispielsweise an Burnout, kann es hilfreich sein, einen Wanderurlaub zu unternehmen. Auch leichter Sport bei Verspannungen kann den Gesundungsprozess beschleunigen.

Wichtig sei in jedem Fall, mit dem Arbeitgeber zu kommunizieren. Ihn über die Dauer der Krankschreibung zu informieren.

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boi/Ife/news.de

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