Zu hoher Leistungsdruck: Professor fordert das 4-Tage-Wochenende

Mit diesem Vorschlag dürfte sich Professor David Spencer viele Freunde unter den Werktätigen machen. Denn er fordert als Ausgleich für Geist und Seele ein lässiges 4-Tage-Wochende für eine bessere Produktivität.

Arbeiten wir künftig nur noch an drei Tagen in der Woche? Bild: dpa

Dieser Plan würde wohl von einer gigantischen Mehrheit der Bevölkerung angenommen werden. Professor David Spencer fordert in der britischen "Daily Mail", dass die Menschen zukünftig nur noch drei Tage in der Woche arbeiten - und sich dann für satte vier Tage ins Wochenende verabschieden sollten.

Professor fordert 3-Tage-Arbeitswoche

Klingt gut? Aber unbedingt. Spencer erklärt auch, weshalb er dieses Schema für äußerst gesund und zudem noch praktikabel hält. Demnach würde die Gesundheit und die persönliche Entwicklung des Einzelnen besonders stark unter dem Leistungsdruck der heutigen Zeit leiden. Das Resultat: Herzleiden, Schlaganfälle und Typ 2-Diabetes würden sich rasant ausbreiten.

Dabei wäre eine passende Gegenmaßnahme doch so einfach: Denn der technische Fortschritt würde es schon jetzt ermöglichen, dass die Menschen nur noch an drei Tagen in der Woche einer Arbeit nachgehen müssten. Und der Mann geht noch weiter: Viel wichtiger sei es doch, dass wir unsere Energie in unsere Familie und Hobby stecken würden, als ständig den absurden Höchstleistungen am Arbeitsplatz nachzulaufen.

Produktivität nach 4-Tage-Wochenende wesentlich höher

Der Clou seiner Begründung: Nach vier Tagen Pause wäre die Produktivität des Arbeitenden dann weit aus höher, als an den zwei Tagen, an denen man sich nur zur Arbeit quält. Schlagen Sie diese These doch einmal ihrem Chef vor. Wir sind auf seine Reaktion gespannt...

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rut/jko/news.de/dpa

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