Burn-Out, Depressionen, Schizophrenie: Studie: Stadtleben macht psychisch krank - so vermeiden Sie Depressionen!

Die Stadtmenschen leben ungesünder als ihre Artgenossen auf dem Land. Das behauptet zumindest eine Studie der Universität Stanford. Demnach sind Stadtmenschen häufiger psychisch krank und leiden unter Psychosen wie Depressionen oder sogar Schizophrenie. Doch dem Großstadt-Dschungel-Blues kann man auch entkommen. Mit einer einfachen Methode.

Das Stadtleben kann laut einer Studie, publiziert in "Scientific American", psychisch krank machen. Die Stadtmenschen sind demnach anfälliger für chronischen Stress und Geisteskrankheiten, vor allem Depressionen. Doch vielleicht gibt es für die Städter ja noch Rettung? Denn eine weitere Studie beschreibt einfache Wege aus dem City-Blues. Zum Beispiel: Öfter mal im Park spazieren gehen.

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Macht uns das Großstadtleben wirklich krank? Bild: fotolia.com/kalafoto

In Städten häufen sich psychische Erkrankungen wie Depressionen

Eine Studie der Stanford Universität beschreibt das, was viele schon vermutet haben, nämlich, dass es Körper und Geist eine Wohltat ist. Bewegung in der Natur reduziert nämlich das Nachsinnen über Alltags-Probleme und generelles negatives Denken und Schwarzmalerei. Das selbstkritische Grübeln wird bei einem Spaziergang im Grünen zur Nebensache. Übertriebene Selbstkritik und Selbsthinterfragung spielt nämlich eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Depressionen und Angststörungen. Greg Bratman, Co-Autor der Stanford Studie sagte gegenüber der "Huffington Post" in einem E-Mail-Statement: "Städte sind bekannt dafür, höhere Werte an psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und Schizophrenie hervorzurufen." Die Studie habe auch den positiven Effekt von Natur-Erfahrungen gezeigt, so Bratman weiter.

Schon ein 90-minütiger Spaziergang durch die Natur bewirkt Wunder

In ihrer Studie fragten die Wissenschaftler 38 gesunde Männer und Frauen über Tendenzen zum Nachgrübeln und stellten Gehirn-Scans an, um die Aktivität der Hirn-Regionen zu untersuchen, welche beim Sinnieren besonders aktiv sind. Danach mussten die Probanden 90 Minuten lang im Grünen spazieren gehen. Als sie wieder zurückkehrten, hatten alle den Eindruck, weniger zu grübeln. Erneute Gehirn-Scans zeigten tatsächlich weniger Aktivität in den Hirn-Regionen, die laut Forschung in Verbindung mit negativem Nachgrübeln stehen. Bratman sagt dazu: "Natur-Erfahrungen könnten dabei helfen, den Stress des Stadtlebens zu dämpfen und dadurch zu einer Risiko-Senkung für Erkrankungen wie Depressionen beitragen."

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gea/news.de

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