Von news.de-Volontärin Lisa Volkmann - 10.06.2015, 16.02 Uhr

Tag des Eistees: Zisch, gluck, aaah! Die erfrischendsten Sommerdrinks

Während die nächste Hitzewelle heranrollt, denken wir schon einmal darüber nach, wie wir uns dann am besten erfrischen können. Neben einem kühlen Bad kommt da natürlich eins in den Sinn: Eistee! Die besten Rezepte für Eistee und wer das überhaupt erfunden hat - erfahren Sie hier!

Der klassische Eistee. Bild: Fotolia/pilipphoto

Während wir auf die nächste Welle Sommerwetter warten, können wir ja schon mal Eistee machen.

Wie, Eistee selber machen? Warum nicht einfach ab in den nächsten Supermarkt und welchen kaufen? Ganz einfach: Supermarkt-Eistee enthält Unmengen an Zucker. Pro Liter kommen stolze 15 Würfel Zucker. Ganz anders beim selbstgemachten Eistee: Er wird nicht oder nur leicht gesüßt, zum Beispiel mit Fruchtsaft. Daher ist er kalorienarm. Ein weiterer Vorteil ist, dass man weiß, was drinsteckt. Ein selbstgemachter Sommerdrink ist frei von Aromen und Konservierungsstoffen.

Vier Liter am Tag!: Amerikaner schwer krank durch exzessiven Eistee-Konsum.

Die Amerikaner feiern am 10. Juni den National Iced Tea Day. Warum sich dieser kuriose Feiertag ausgerechnet am heutigen Mittwoch stattfindet und seit wann er zelebriert wird, weiß eigentlich keiner so wirklich. Fest steht aber, der Eistee ist es wert, gefeiert zu werden!

Wer hat sich das ausgedacht?

Das Portal "kuriose-feiertage.de" erklärt, wer eigentlich auf die Idee kam, Tee kalt zu servieren. Unter dem Namen Eistee wurde das Erfrischungsgetränk demnach wahrscheinlich auf der Weltausstellung im amerikanischen St. Louis durch den Briten Richard Blechynden erfunden. In den USA war bis dahin hauptsächlich grüner Tee bekannt, und Blechynden war als Direktor des East Indian Pavilion für den Vertrieb indischer Teesorten zuständig. Nun gab es an diesem Tag jedoch eine Hitzewelle und Blechynden entschied, den Tee durch gekühlte Bleirohre herunterzukühlen, da er fürchtete, die Menschen würden wegen der Hitze keinen Tee trinken wollen.

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Dennoch waren schon zuvor gekühlte Teegetränke in Amerika bekannt und neue Quellen streiten sich auch über die Geschichte Blechyndens.

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Tipps für die Zubereitung von Eistee

Eistee ist ein wahrer Held im Sommer, super erfrischend in endlosen Varianten zu genießen. Traditionell wird er aus schwarzem Tee gemacht und mit Zitrone und Zucker abgeschmeckt, wie "Brigitte.de" erklärt. Dennoch schmeckt Eistee auch mit grünem Tee, Kräuter- oder Früchtetee richtig lecker.

Eistee kann mit Teeblättern, aber auch mit Teebeuteln zubereitet werden. Wenn Sie Teebeutel für Ihren Eistee verwenden, nehmen Sie vier bis fünf Teebeutel auf einen Liter Wasser. Bei der Verwendung von Blättern achten Sie darauf, dass Sie mehr Blätter als üblich verwenden.

Es ist immer günstiger, mehr Blätter oder Beutel zu verwenden, als den Tee länger ziehen zu lassen - denn sonst könnte er bitter werden. Bitter wird er außerdem, wenn die Kühlung nicht schnell genug geht. Kühlen Sie daher am besten sofort mit Eiswürfeln.

Wollen Sie ihren Eistee mit Zucker süßen, so machen Sie das am besten, wenn er noch warm ist. Im kalten Tee löst sich Zucker langsam auf und es bilden sich Krümel. Kalten Tee süßt man am besten mit Sirup oder Fruchtsaft.

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Den heißen Tee sollten Sie erst abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen, sonst wird er nämlich trüb. Falls er doch mal trüb geworden ist, hilft es, etwas heißes Wasser hinzuzugeben.

Selbstgemachter Eistee sollte innerhalb von drei Tagen aufgebraucht werden.

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