Ebola-Alarm in Deutschland: Neuer Verdachtsfall! Kehrt die Seuche zurück?

Mit einem Spezialtransport wurde ein Patient aus Guinea von Bochum nach Düsseldorf verlegt. Medienberichten zufolge klagte er zuvor über hohes Fieber und berichtete von seiner Rückkehr aus Afrika. Der entsetzliche Verdacht: Es handelt sich um einen Ebola-Infizierten. Labor-Untersuchungen sollen für Gewissheit sorgen.

In einem Isolations-Rettungswagen wurde der Patient nach Düsseldorf gebracht. Bild: dpa/ Symbolbild

Die Ebola-Welle in Westafrika ebbt ab - doch das Virus überlebt in Tieren und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem neuen Ausbruch kommt. Anders aber als noch vor zwei Jahren läuft die Entwicklung von Impfstoffen inzwischen auf Hochtouren. Ein neuer Verdachtsfall sorgt nun allerdings in Deutschland für Aufregung.

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Ebola-Alarm in Bochum! Patient aus Guinea sorgt für Aufregung

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, meldete sich ein Patient am Sonntagabend in einem Krankenhaus in Bochum und löste mit seinem Erscheinen einen wahren Ebola-Alarm aus. Denn der Mann, der vor Kurzem aus Guinea in Afrika eingereist war, klagte über hohes Fieber. Eines der zahlreichen Symptome des Ebola-Virus'.

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Ebola - der internationale Kampf gegen die Epidemie
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Ebola-Verdacht! Isolierter Rettungstransport von Bochum nach Düsseldorf

Umgehend wurde er in einem Isolations-Rettungswagen von Bochum in die Uni-Klinik Düsseldorf verlegt, wo er gegen Mitternacht eingetroffen sein soll. Düsseldorfs Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke erklärte gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Da er über hohes Fieber klagte und außerdem erst vor kurzem aus Afrika zurückgekehrt ist, hat der Arzt dann einen Ebola-Verdachtsfall ausgerufen. Wir hoffen aber alle, dass es nur ein Verdacht ist."

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VIDEO: Ein Jahr Kampf gegen Ebola

Ebola-Virus in Deutschland: Keine Gefahr für die Bevölkerung

Gewissheit sollen nun die Labor-Ergebnisse bringen, die am späten Nachmittag erwartet werden. Für die Bevölkerung bestehe laut Angaben des Gesundheitsamtes allerdings keine Gefahr. In einer Pressemitteilung hieß es: "Eine Gefährdung der Bevölkerung durch Transport oder stationäre Unterbringung ist ausgeschlossen."

Ebola-Epidemie raffte mehr als 10.000 Menschen dahin

Laut WHO sind in den drei am schwersten von Ebola betroffenen westafrikanischen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang mehr als 10.600 Menschen an der Krankheit gestorben. Insgesamt haben sich dort 25.600 Menschen mit dem Virus infiziert, seit die Krankheit im Dezember 2013 ausgebrochen war.

VIDEO: Vorsichtiges Aufatmen in Guinea

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kaf/sam/news.de/dpa

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