16.09.2014, 10.32 Uhr

Kaiserschnitt-Trauma: 21-Jähriger wird ohne Betäubung der Bauch aufgeschlitzt

Die Schmerzen der Geburt sind fast nicht zu ertragen. Und dann wurde der 21-jährigen Lara T. auch noch ganz ohne Betäubung der Bauch aufgeschnitten. Ein Trauma fürs Leben, das auch die Beziehung zu ihrem Kind belastet.

Es sah aus, als würde es eine ganz normale Geburt werden für die 21-jährige Lara T. aus Coesfeld. Gemeinsam mit ihrem Mann kam die junge Frau im April unter Wehen ins dortige Krankenhaus St. Vinzenz - die Geburt ihres ersten Kindes stand bevor. Ein Kaiserschnitt war nicht geplant, die Operation wurde spontan nötig, als es bei der Geburt der kleinen Laycie May zu Komplikationen kam, berichtet Focus Online unter Berufung auf Bild. Eigentlich ist so etwas Routine auf jeder Geburtenstation. Doch bei der 21-jährigen Lara T. kam es anders.

Nach dem Kaiserschnitt-Trauma ist Laras Beziehung zu ihrem Kind getrübt (Symbolbild). Bild: dpa

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Kaiserschnitt ohne Betäubung: Spritze wirkt nicht, Patientin wird angebunden!

Lara hatte unter der Geburt bereits die Rückenmarksspritze PDA gegen die Wehenschmerzen bekommen. Auch, als der Kaiserschnitt nötig wurde, setzte man ihr eine Spritze. Doch die Wirkung blieb aus! Lara T. litt, sie wehrte sich mit Händen und Füßen gegen den Eingriff - bis sie festgebunden wurde. Sie spürte genau «dass sie aufgeschnitten wurde, dass die Muskeln auseinandergerissen wurden und das Kind mit den Händen herausgenommen wurde», zitiert Bild aus der Anklageschrift.

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