05.09.2014, 10.35 Uhr

Skurriler Einrichtungsgegenstand: Sie glauben nie, was dieser Mann nach der OP mit seinem Bein vorhatte

Leo Bonten musste nach einem Unfall das rechte Bein amputiert werden. Doch so ganz trennen wollte sich der Holländer nicht von seinem Körperteil. Er wollte das Bein mit nach Hause nehmen. Doch was er damit vorhatte ist echt eklig.

Von manchen Dingen kann man sich einfach nicht trennen - das wird auch der 53-jährige Holländer Leo Bonten bestätigen. Sein Bein musste amputiert werden. Nach der OP nahm er das abgetrennte Körperteil mit nach Hause und hatte bereits einen bizarren Plan für dessen weitere Verwendung: Eine Stehlampe sollte aus dem amputierten Bein gemacht werden!

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Leo Bonten hat nach der Amputation seines rechten Beins bizarres damit vor. Er will daraus eine Stehlampe machen. Bild: Screenshot Facebook / Leo Bonten

Bein-Amputation nach Unfall

Bei einem Unfall brach sich Leo Bronten das rechte Bein. Leider heilte die verletzte Extremität nicht wie erwartet aus. Es kam zu einer Infektion, wie die niederländische Nachrichtenwebseite NRC Reader vermeldet. Die Diagnose der Ärzte: Amputation. Doch so leicht wollte sich Bronten nicht von seinem Bein trennen, immerhin gehen die beiden bereits seit 53 Jahren durch Höhen und Tiefen und waren in dieser Zeit unzertrennlich.

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Bonten wollte sein Bein auf alle Fälle nach der Operation behalten. Dafür stellte er beim Krankenhaus in Rotterdam einen entsprechenden Antrag. Denn die Frage nach dem Eigentümer amputierter Gliedmaßen ist in den Niederlanden eine rechtliche Grauzone. Eigentlich gehört das Bein dem Krankenhaus und wird im Anschluss entweder entsorgt oder der Forschung zur Verfügung gestellt, sofern der Patient damit einverstanden ist.

Der 53-Jährige ist glücklich: Sein amputiertes Bein ersetzt nun eine chinesische Vase im Wohnzimmer. Bild: Screenshot Twitter / Lianne van Veen

Bizarres Möbelstück: Stehlampe aus amputiertem Bein

Die Mediziner waren vom Plan des 53-Jährigen nicht sofort überzeugt, willigten aber schließlich ein. Bonten wollte aus seinem Bein eine Stehlampe fürs Wohnzimmer machen. Unterstützung erhielt er von einem bekannten niederländischen Lampenmacher, der das leuchtende Möbelstück entwarf.

Die Lampe besteht hauptsächlich aus Aluminium und Stahl und besitzt einen 1,40 Meter hohen Wassertank. Darin schwimmt das abgetrennte Körperteil in einer Konservierungsflüssigkeit, damit sich Bonten auch lange daran erfreuen kann. Und wer weiß, vielleicht vererbt er seine Lampe ja auch mal an seine Nachkommen. Die werden sich dann bestimmt freuen!

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bua/news.de

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