20.08.2014, 11.06 Uhr

Unterschätzte Gefahr: Erste Hilfe bei schmerzhaften Blasen am Fuß

Blase mit speziellem Pflaster schützen

Wer sich eine Blase gelaufen hat, sollte zunächst den Druck von der betroffenen Stelle nehmen, also am besten die Schuhe ausziehen und den Fuß ruhen lassen. Wenn das nicht geht, sollte ein Pflaster als Schutz über die Blase geklebt werden. Dabei ist jedoch kein gewöhnliches Pflaster zu verwenden, da der Mull-Mittelteil zusätzlich scheuern könnte.

 

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Blase am besten vom Arzt behandeln lassen

Verwenden Sie am besten nur das braune oder ein spezielles Blasenpflaster. Diese enthalten meist ein spezielles Gel, das die Stelle feucht hält und so schneller heilen lässt. Wenn die Blase dennoch stört und schmerzt oder immer größer wird, kann sie aufgestochen werden. Allerdings sollte das ein Arzt übernehmen, denn beim Selberaufstechen können Keime in die Wunde gelangen und so eine Entzündung begünstigen.

Nichts wegschneiden, sonst droht eine Entzündung

Ist kein Arzt zur Stelle, sollte die Wunde nach dem Aufstechen mit Nadel oder Schere (nur ein kleines Loch schneiden!) mit einer Jodlösung desinfiziert werden. Ist die Flüssigkeit abgeflossen, kann die Blase selbstständig heilen. Die überschüssige Haut sollte jedoch nicht abgeschnitten werden; sie fällt nach einigen Tagen meist von alleine ab. Dann sind neue Hautzellen nachgewachsen.

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zij/news.de

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