Wenn Miez und Mops krank sind: So finden Sie den besten Tierarzt

Kein Tierhalter befasst sich gerne mit dem Gedanken, dass sein Haustier krank werden könnte und medizinische Behandlung braucht. Doch spätestens wenn es um wichtige Impfungen geht, kommt die Frage auf, was einen guten Tierarzt ausmacht. Hier finden Sie Anhaltspunkte.

Katzen und Hunde gehören zu den liebsten Gefährten des Menschen - das sollte spätestens beim Blick auf den Kalender deutlich werden, wenn Fellnasen-Liebhaber einmal im Jahr am 8. August den Weltkatzentag feiern und zwei Monate später, am 10. Oktober, der Welthundetag ansteht. Solange Miez und Mops sich bester Gesundheit erfreuen, denkt kaum ein Tierhalter über das Thema nach - doch spätestens wenn der geliebte Vierbeiner kränkelt, ist es an der Zeit, nach einem guten Tierarzt Ausschau zu halten, der sich aufmerksam um Minkas und Fiffis Wohlergehen kümmert. Doch woran erkennt man einen guten Tierarzt?

Lange Anfahrtswege bedeutet Stress für Haustiere

Idealerweise ist der Tierarzt des Vertrauens mit seiner Praxis in unmittelbarer Nähe der eigenen Wohnung vertreten - denn für die meisten Hunde, Katzen und Kleintiere bedeutet es Stress pur, wenn sie in einer Transportbox eingepfercht eine lange Fahrt mit dem Auto oder Bus zurücklegen müssen. Je kürzer der Anfahrtsweg, umso besser für das Tier - ist das nicht möglich, kann man mit ein wenig Geduld das Autofahren mit Tieren üben, so dass die Vierbeiner im Ernstfall entspannter sind.

Wenn Miez und Fiffi zum Arzt müssen, möchten Herrchen und Frauchen ihre Lieblinge in guten Händen wissen. Bild: Silke Heyer/dpa

So bleibt Ihr Tier beim Tierarzt entspannt

Ein weiterer Pluspunkt bekommt ein Tierarzt, wenn er Ruhe ausstrahlt, selbst wenn sein Wartezimmer voll ist. Unruhige und nervöse Veterinäre übertragen ihre eigene Anspannung auf sensible Tiere, die aufgrund der fremden Umgebung der Tierarztpraxis ohnehin unter Stress stehen. Gleiches gilt auch für die Tierarzthelferinnen und -helfer - sie sollten im Umgang mit Hund, Katze und Co. versiert und doch entspannt sein, damit sich Ihr vierbeiniger Liebling in der Praxis möglichst wohlfühlt. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der Veterinär den Tierhaltern gegenüber sonderlich aufgeschlossen oder redselig sein muss - solange sich das zu behandelnde Tier wohlfühlt und nicht in blanke Panik verfällt, stehen die Chancen gut, dass Sie einen guten Tierarzt erwischt haben.

FOTOS: Sniffer und Tinni Innige Tierfreundschaft
zurück Weiter Fuchs Sniffer und Hund Tinni sind die besten Freunde - und bald Protagonisten eines Kinderbuchs. (Foto) Foto: Torgeir Berge Kamera

Der richtige Tierarzt für den Notfall

Wenn Miez oder Fiffi krank werden, sind viele Tierhalter unsicher, wie schnell ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Ob es sich um einen akuten Notfall handelt, ist gerade für Menschen, die noch wenig Erfahrung mit Tieren haben, oft schwer einzuschätzen. Deshalb ist es beruhigend, wenn der Veterinär des Vertrauens auch Notfallsprechstunden anbietet sowie an Sonn- und Feiertagen beziehungsweise auch abends seine Praxis geöffnet hat. Während sich Menschen mit kleinen Wehwehchen oft selbst verarzten können, bis der Hausarzt am nächsten Morgen seine Sprechstunde beginnt, brauchen Haustiere oft unmittelbare Hilfe - verlängerte Tierarzt-Sprechstunden sind in diesem Fall ideal. Hat die Praxis zudem noch die passende Ausstattung, um kleinere chirurgische Eingriffe gleich vor Ort durchzuführen, ist das ebenfalls ein Pluspunkt für Tier und Besitzer, denn so ist sichergestellt, dass sich die tierischen Patienten nicht bei jedem erforderlichen Eingriff auf neue Ärzte einstellen müssen.

FOTOS: Peta Haut zeigen für den Tierschutz
zurück Weiter Daniela Katzenberger (Foto) Foto: Marc Rehbeck für PETA Kamera

Ein guter Tierarzt, der etwas von seinem Metier versteht, bietet Tierhaltern mehr als nur die Standardimpfungen, Wurmkuren und Co. Im Idealfall berät er Herrchen und Frauchen zu artgerechter Haltung und gibt Tipps für eine gesunde Ernährung des Haustiers. Idealerweise checkt er seine tierischen Patienten bei jedem Besuch gründlich durch, erklärt bei Behandlungen auch einzelne Schritte und erklärt Diagnosen genau. Spult ein Veterinär nur das Standardprogramm ab und nimmt sich keine Zeit, auf das Tier oder auf Fragen der Tierbesitzer einzugehen, sollten Sie lieber die Praxis wechseln.

Für Miez und Mops ist nichts zu teuer

Haustierbesitzer wissen aus eigener Erfahrung, dass Impfungen, Medikamente und Tierarztbesuche nicht immer billig sind. Doch alleine an den Kosten, die ein Tierarzt für seine Behandlung berechnet, sollte die Qualität eines Veterinärs nicht beurteilt werden. Immerhin gelten Miez und Mops fast immer als Familienmitglieder - und für diese sollte man nicht am falschen Ende sparen.

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