Testosteronmangel wirksam bekämpfen: So halten Sie Potenz und Libido lebendig

Testosteron ist das Hormon, das einen Mann erst zum Mann macht. Ist der Hormonhaushalt jedoch aus dem Gleichgewicht geraten, sind nicht nur die Potenz und Libido betroffen, auch andere Körperfunktionen sind beeinträchtigt. Mit diesen Tipps bleibt der Testosteronspiegel gleichmäßig.

Testosteron und Männer – diese zwei Begrifflichkeiten gehören untrennbar zusammen, schließlich ist es genau dieses männliche Sexualhormon, das den Mann zum Mann macht. Bereits vor der Geburt sorgt Testosteron bei werdenden Jungs dafür, dass sich Hoden, Prostata und Penis bilden. In der Pubertät ist es dann für die Wandlung vom Jungen zum Mann verantwortlich: So entstehen dadurch Körper- und Bartbehaarung, breitere Schultern, kantigere Gesichtszüge und auch die typisch männliche, tiefere Stimmlage. Zudem werden Spermien gebildet und die Geschlechtsorgane wachsen.

Lebenslust, Leistungskraft und Libido sind für Männer über 40 genauso wichtig wie in jüngeren Jahren. Doch ein Testosteronmangel kann die Lebensqualität einschränken. Bild: djd/Testogel/thx

Darum ist Testosteron so wichtig

Doch auch bei erwachsenen Männern ist Testosteron unverzichtbar – insbesondere für die Potenz und Libido. Darüber hinaus steigert das Hormon aber auch die Muskelkraft, reguliert den Fett- und Zuckerstoffwechsel und stärkt die Knochen. Auch die Vermehrung der roten Blutkörperchen wird durch Testosteron gefördert, weswegen auch Frauen Testosteron benötigen, das bei ihnen allerdings in wesentlich geringeren Mengen gebildet wird.

Wer im Beruf volle Leistung bringen soll, kann Schlaf- und Konzentrationsstörungen nicht gebrauchen. Bild: djd/Testogel/A. Ventura

Wenn der Testosteronspiegel sinkt

Bei so vielen wichtigen Aufgaben verwundert es kaum, dass ein Mangel an Testosteron für Männer häufig mit Einschränkungen in Hinsicht auf die Lebensqualität und die Gesundheit einhergeht. Ab circa dem 40. Lebensjahr lässt die Hormonproduktion in den Hoden langsam nach. Der individuelle Lebensstil kann den Testosteronmangel zusätzlich beeinflussen – so wirken sich beispielsweise Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Stress, Schilddrüsenunterfunktionen, aber auch exzessiver Ausdauersport negativ auf die Testosteronproduktion ist. Ab 80 Jahren wird rund ein Drittel weniger Testosteron produziert als im besten Alter. Sinkt der Testosteronspiegel auf einen Wert von unter 12 nmol/l sprechen Ärzte von altersbedingtem Hypogonadismus, von dem jeder Fünfte über 50 und jeder Vierte über 60 betroffen ist.

Symptome, die auf einen niedrigen Testosteronwert im Blut hinweisen, sind beispielsweise:

eine schwache Libido sowie nachlassende Potenz
ein Verlust an Vitalität sowie auffällige Müdigkeit und Leistungsschwäche
der Abbau von Muskelmasse bei gleichzeitiger Zunahme des Fettgewebes (vor allem am Bauch)
Konzentrations- und Schlafstörungen
Schweißausbrüche
weniger Körperbehaarung

Männer, die unter altersbedingtem Hypogonadismus leiden, sind besonders vom metabolischen Syndrom gefährdet. Bluthochdruck, Bauchfett, Insulinresistenz und erhöhte Blutfettwerte erhöhen als tödliches Quartett das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Diabetes. Vor allem das Bauchfett spielt dabei eine tragende Rolle, da es Hormone und Entzündungsstoffe bildet, die den Testosteronspiegel negativ beeinflussen – ein Teufelskreis, dem man(n) nur schwer entkommt.

Regelmäßige Bewegung fördert die Testosteronproduktion und hilft beim Erhalt eines gesunden Körpergewichtes. Bild: djd/Testogel/thx

Mit Injektion und Gels gegen Testosteronmangel vorgehen

Wer die oben genannten Symbole bei sich beobachtet, sollte zeitnah einen Hausarzt, Urologen oder Andrologen aufsuchen. Wird ein Hormonmangel als Ursache diagnostiziert, kann der Arzt Testosteronpräparate verordnen, die als Injektionen in den Gesäßmuskel oder als Testosteron-Gele über die Haut verabreicht werden. Letztere werden täglich auf Bauch, Schultern und Oberarme aufgetragen und sorgen dafür, dass über die kontinuierliche Abgabe in den Blutkreislauf ein stabiler physiologischer Hormonspiegel über 24 Stunden aufrechterhalten wird. Neben einer medikamentösen Behandlung kann auch eine Anpassung der Lebensgewohnheiten helfen. Dazu zählen eine gesunde Ernährung, wenig Genussgifte wie Nikotin und Alkohol sowie regelmäßige Bewegung von mindestens 30 Minuten.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

loc/news.de/djd

Empfehlungen für den news.de-Leser