Medizin: Mehr Flüssigkeit hilft nicht gegen Erkältung

Köln - «Mehr trinken!» - diesen Ratschlag hören viele, die erkältet sind. Schließlich verliert der Körper durch das Niesen Flüssigkeit. Einen Beweis gibt es aber nicht, dass mehr trinken auch mehr hilft.

Mehr Flüssigkeit hilft nicht gegen Erkältung Bild: Patrick Pleul/dpa

Wer erkältet ist, muss sich nicht zwingen, mehr zu trinken als sonst. Nach Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass sich eine Erkältung bessert, wenn der Erkrankte viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Allerdings fänden es viele Menschen in der Situation angenehm, heißen Tee oder warme Milch zu sich zu nehmen.

Auch für den Ratschlag, dass das Inhalieren mit oder ohne Zusätze wie Kamille oder Pfefferminzöl eine Erkältung lindert, gibt es keinen eindeutigen Beleg, erläutert das IQWiG auf seinem Portal Gesundheitsinformation.de. Allerdings könnten Wärme und Feuchtigkeit vorübergehend die von der Erkältung gereizten Nasenschleimhäute besänftigen.

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news.de/dpa

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