Gesunde Ernährung: So essen Sie sich 100 Jahre alt

Um lange fit und gesund zu bleiben, ist eine ausgewogene Ernährung ein wichtiger Grundstein. Doch gerade im Alter sorgen verschiedene Medikamente dafür, dass sich Mangelerscheinungen bei der Vitamin- und Mineralstoffversorgung einstellen. Mit diesen Tricks gleichen Sie Defizite wieder aus.

Obwohl Arzneimittel einen gesundheitsfördernden Effekt verfolgen, können sie mitunter auch dazu führen, dass im Körper eine Mangelerscheinung an wichtigen – sogar lebensnotwendigen – Nährstoffen entsteht. Auf diesen Umstand weisen Fachleute der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) hin. Laut Professor Hans-Georg Classen von der Universität Hohenheim, der als Vorsitzender der GfB fungiert, kann eine mangelhafte Mineralstoff- und Vitaminversorgung beispielsweise zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen sowie Diabetes mellitus und Bluthochdruck fördern. So ergibt sich schnell ein regelrechter Teufelskreis.

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Biofaktoren gezielt ergänzen

Als gemeinnütziger Verein hat es sich die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. zum Ziel gemacht, die wissenschaftlichen Grundlagen zur Therapie und Prophylaxe mit Biofaktoren zu fördern. Die Experten setzen sich zudem dafür ein, die Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Mineralstoffen stärker zu beachten, um insbesondere ältere und kranke Menschen gezielt mit fehlenden Nährstoffen zu versorgen. So könnten laut Meinung der Fachleute nämlich Risiken vermieden und Behandlungserfolge noch stärker unterstützt werden.

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Die wichtigsten Biofaktoren auf einen Blick

Magnesium ist unter anderem für die Nerven-, Herz- und Muskelfunktion zuständig. Entsteht ein Mangel in der Versorgung, können Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und Bluthochdruck gefördert werden. «Gerade bei Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes mellitus zeigt sich in vielen Fällen ein Magnesiummangel», erklärt Professor Klaus Kisters vom St. Anna Hospital in Herne. Zurückzuführen ist dies auf entwässernde Arzneimittel – sogenannte Diuretika -, die gegen Herzschwäche und Bluthochdruck verschrieben werden. Studien haben ergeben, dass ein erhöhter Blutdruck durch eine ergänzende Magnesiumtherapie gesenkt werden kann, die zudem auch die Stoffwechsellage verbessern und Folgeerkrankungen entgegenwirken kann, so Kisters.

So wichtig sind Vitamin B1 und Vitamin D

Mittels Vitamin B1 und seiner Vorstufe Benfotiamin kann ein wichtiges Zuckerstoffwechselenzym aktiviert werden. So kann bei Diabetes mellitus-Patienten die Entstehung von Advanced Glycation Endproducts (AGEs) – den Abfallprodukten des gestörten Zuckerstoffwechsels – gehemmt werden, die laut Dr. Alin Stirban vom Profil Institut für Stoffwechselforschung in Neuss eine enorme Rolle in puncto Gefäßschädigung und der Entwicklung von Diabetes-Folgeerkrankungen spielten. Stirban zufolge haben klinische Studien gezeigt, dass Benfotiamin positive Auswirkungen auf die Gefäßfunktion sowie Folgeerkrankungen an den Nerven hat.

Fehlt es unserem Körper an Vitamin D, beeinflusst dies nicht nur unseren Knochenstoffwechsel, sondern kann unter anderem auch die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen. Der Apotheker Uwe Gröber, der auch Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen ist, empfiehlt Senioren und Menschen, die Medikamente einnehmen müssen, ihren Vitamin-D-Spiegel messen zu lassen. Da die Haut im Alter unter dem Einfluss von Sonnenlicht immer weniger Vitamin D bildet, sollte das Vitamin ergänzt werden, um eine Unterversorgung zu vermeiden.

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loc/news.de/djd

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1 Kommentare
  • mariasn kluczny mfk24stem

    17.05.2014 17:07

    ich habe vor 5 Jahren die AfA Alge entdeckt es die AfA Alge die erst 1970 von einem Lehrer entdeckt wurde. Doch Forscher haben sich dieser Alge angenommen - und einer davon hat sich Jahrzehnte derer angenommen und ein Konzentrat rein aus dieser Alge entwickelt, welches eine ganz besondere Fähigkeit in unserer

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