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Lesertelefon mit Medizinexperten: Sie haben Rücken? Hier finden Sie Hilfe!

Acht von zehn Menschen haben irgendwann in ihrem Leben Rückenschmerzen, für viele werden sie sogar zum ständigen Begleiter. Die Ursache: eine chronisch-rheumatische Entzündung der Wirbelgelenke. Betroffene plagen oft unzählige Fragen. Experten am Telefon stehen Ihnen deshalb Rede und Antwort.

Wer langfristig unter Rückenschmerzen leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Bild: ©underdogstudios - Fotolia.com

Wer die Symptome kennt, kann rechtzeitig behandeln

Bei den meisten Menschen sind Rückenschmerzen auf Muskelverspannungen, Fehlstellungen der Wirbel, Verschleiß der Bandscheiben oder einen eingeklemmten Nerv zurückzuführen, so genannte «mechanische» Ursachen. Doch bei jedem Zwanzigsten steckt eine Entzündung hinter den Beschwerden. Ein typisches Symptom einer solchen axialen Spondyloarthritis sind Rückenschmerzen, die sich nicht wie üblicherweise durch Ruhen verbessern, sondern durch Bewegung.

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Zudem wachen Betroffene häufig in der zweiten Nachthälfte mit Schmerzen auf. Ein Hinweis auf die Erkrankung können auch Beschwerden sein, die an anderen Stellen des Körpers auftreten, beispielsweise an Hüfte, Kniegelenk, Sprunggelenk oder Ferse – ebenso eine Schuppenflechte oder eine Augenentzündung. Die ersten Symptome können schon im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auftreten, Frauen und Männern sind gleichermaßen betroffen.

Rückenschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Wer länger als drei Monate unter andauerndem Rückenschmerz leidet und typische Symptome einer axialen SpA an sich beobachtet, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Ist die Diagnose erst einmal gesichert, kann eine Therapie beginnen, die vor allem darauf abzielt, die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten und die Entzündung unter Kontrolle zu bringen.

Die Entzündung selbst ist Folge einer fehlgeleiteten Abwehrreaktion des Körpers gegen eigene Zellen, denn es handelt sich bei der axialen SpA um eine chronische Autoimmunerkrankung. Ihre häufigste Form ist unter dem Namen Morbus Bechterew bekannt. Wird eine axiale SpA nicht erkannt und behandelt, können die Folgen dramatisch sein: Die gesamte Wirbelsäule kann versteifen und zu einem ausgeprägten Rundrücken führen, sogar Wirbelbrüche sind aufgrund der abnehmenden Knochendichte möglich.

Expertenrat bei chronischem Rückenschmerz

In meiner Familie gibt es zwei Fälle von Morbus Bechterew – kann die Krankheit vererbt werden? Kann man eine entzündliche Wirbelsäulenkrankheit durch einen Labortest nachweisen? Ich habe einen Bürojob und ständig Schmerzen im Gesäß, die bis in die Oberschenkel ausstrahlen – könnte das entzündlich sein? Ich wache oft am frühen Morgen mit Rückenschmerzen auf, die dann aber tagsüber verschwinden – was steckt dahinter? Wie wird die Entzündung behandelt?

Alle Fragen rund um chronische Rückenschmerzen mit entzündlicher Ursache beantwortet das Expertenteam am Lesertelefon:

Dr. Xenofon Baraliakos; Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie und Orthopädie; Oberarzt am Rheumazentrum Ruhrgebiet, Herne

Dr. Uwe Schwokowski; Facharzt für Orthopädie mit Schwerpunkt Rheumatologie, Leiter der Sektion Orthopädische Rheumatologie im Berufsverband der Orthopäden und Unfallchirurgen (BVOU)

Eckhardt Böhle; Physiotherapeut, Generalsekretär des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK) e.V.

Ludwig Hammel; Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB), Mitglied im Vorstand der Deutschen Rheumastiftung

An diesem Donnerstag, dem 15. Mai 2014, haben Sie zwischen 12 und 20 Uhr Gelegenheit, die Experten telefonisch um Rat zu fragen. Das Expertenteam steht Ihnen kostenfrei unter der Rufnummer 0800 - 0 60 4000 zur Verfügung.

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fro/loc/news.de/pr|nrw

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